Seit dem 1. Juni gilt: Wer Solarstrom erzeugt, darf ihn auch an Nachbarn verkaufen. Klingt einfach, ist aber kompliziert, sagt Stefan Arnold von CaloSol in Bayreuth. Der Fachmann für Photovoltaik und Batteriespeicher spricht vor allem von den technischen Voraussetzungen.
Diese Energie muss gemessen werden, sowohl bei mir als Teilenden, als auch bei demjenigen, der sie empfängt. In der Regel erfolgt das dann über ein sogenanntes Smart Meter. Und diese Smart Meter sind noch relativ selten. In Deutschland hat man eine Verbreitung von circa 5 Prozent. Zum Vergleich in Österreich haben 95 Prozent der Haushalte so einen Smart Meter.
Dazu kämen noch einige regulatorische Voraussetzungen, die noch relativ unklar seien, so Arnold weiter. Seiner Ansicht nach lohne sich das Modell zunächst eher für Unternehmen und öffentliche Anbieter.
mso