Die Bundesländer Bayern und Sachsen wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Beispielsweise beim Thema Energie. Das haben Ministerpräsident Söder und Sachsens Ministerpräsident Kretschmer bei ihrem Treffen in Wunsiedel angekündigt. Beide Regierungschefs stellen gleichzeitig Forderungen an die Bundesregierung. Bei der Planung von Wasserstoff-Netzen sollten die Länder ein Mitspracherecht bekommen, so Söder. Er hat heute (2.5.) noch einmal bekräftigt, dass Bayern sich finanziell an dem Future Energy Lab in Wunsiedel beteiligen wird:
„Wir wollen das Modell der Elektrolyseure stärken. Heute haben wir nochmal die Zusage für die 15,5 Millionen für das Future Energy Lab in Wunsiedel gegeben. Die Auszahlung beginnt ab 2024. Das ist ein echtes Muster. Bislang der größte und stärkste Elektrolyseur in Deutschland. So etwas soll in der Breite stattfinden, also überall.“
Die Wasserstoff-Anlage in Wunsiedel gibt es schon seit September. Bis jetzt steht die Anlage allerdings still, weil sich für die Verantwortlichen der Betrieb finanziell nicht lohnt. Das liegt an den Vorgaben des Energiepreisbremse-Gesetzes der Bundesregierung.
mz