Über Sicherheitsregeln für Veranstaltungen im öffentlichen Raum haben diese Woche die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses im Bayreuther Rathaus gesprochen. Darüber berichtet der Kurier. Wer künftig ein Fest, Konzert oder Public Viewing veranstaltet, soll die Kosten für Sperren und Schutzmaßnahmen größtenteils selbst zahlen. Die Stadt stellt zwar die Absperrungen bereit – Aufbau, Transport und Einsatz müssen aber die Veranstalter übernehmen. Vor allem private Veranstalter schlagen Alarm. CSU-Stadtrat Christian Wedlich warnt davor, dass kleinere Events dadurch zu teuer werden könnten. Er befürchtet weniger kulturelle Veranstaltungen und weniger Leben in der Innenstadt. Die Stadt hält dagegen: Die Sperren seien wichtig für die Sicherheit und vorgeschrieben. Gemeinnützige Veranstaltungen könnten aber weiter unterstützt werden – dort kann die Stadt die Kosten ganz oder teilweise übernehmen.
mso