Innerhalb von vier Stunden liefen am Samstag (14.03.) drei Einsatzmeldungen über Brände in Gebäuden im Stadtgebiet ein. Diese wurden von verschiedenen Abteilungen der Feuerwehr Bayreuth abgearbeitet.
Den Auftakt machte gegen 8.25 Uhr ein Brand in einem Industriebetrieb im Industriegebiet St. Georgen. Dort war es in einer Produktionshalle zu einer Rauchentwicklung gekommen, durch die auch die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Die erste Erkundung ergab, dass es sich um einen Schwelbrand in einer technischen Anlage handelte. Diese wurde in Rücksprache mit dem Betreiber geöffnet, das Brandgut gelöscht und aus der Anlage entfernt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Abteilungen Ständige Wache und St. Georgen waren mit 23 Kameradinnen und Kameraden angerückt, zwei Atemschutztrupps waren im Einsatz. Die letzten Feuerwehrkräfte verließen die Einsatzstelle gegen 10.30 Uhr.
Um 10.09 Uhr schrillten erneut die Funkmeldeempfänger: Gemeldet wurde ein Brand im Dachboden eines Mehrfamilienhauses in der Moltkestraße. Dies konnte bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigt werden, dichter Rauch war im Dachboden des dreigeschossigen Hauses feststellbar. Umgehend wurde die oberste Wohnetage evakuiert und parallel die Lokalisierung und Bekämpfung des Brands durch einen Trupp unter Atemschutz forciert. Das Feuer konnte mit Hilfe einer Wärmebildkamera letztendlich im Boden verortet werden. Die betroffene Stelle wurde mit einer Rettungssäge geöffnet und das Feuer schnell bekämpft. Da sich die Verrauchung auf den Dachboden beschränkte, konnten alle Bewohner im Anschluss wieder in ihre vier Wände zurückkehren. Die vorsorgliche Kontrolle im Dachgeschoss des unmittelbar angrenzenden Nachbargebäudes verlief ohne Auffälligkeiten. Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte der Abteilungen Ständige Wache und Innere Stadt über eine Stunde vor Ort, es kamen zwei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Ebenso angerückt waren Polizei und BRK, verletzt wurde niemand.
Zuletzt rief um 12.25 Uhr eine Rauchentwicklung in einer Wohnung im Bayernring erneut die Rettungskräfte auf den Plan. Hier konnte aber glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden, es handelte sich lediglich um einen Kleinstbrand in der Küche, der bei Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht war. So konnten die alarmierten Einheiten der Abteilungen Ständige Wache, Löschzug Ost und Aichig schnell wieder einrücken.
red