Schneemann als Protest: Schnabelwaider kämpfen um ihr Trinkwasser

04. Februar 2026 , 17:21 Uhr

Momentan entstehen immer mehr Riesen-Schneemänner bei uns in der Region. Auch in Schnabelwaid steht jetzt ein 6,50 Meter großer Schneemann namens Flöckchen. Er ist aber nicht nur ein Schneemann, sondern ein politisches Statement einiger Bürger. Hintergrund: Schnabelwaid bekommt aktuell noch das Wasser aus der Quelle am Kitschenrain. Die Gemeinde Schnabelwaid will die Quelle aber schließen – eine Sanierung würde Millionen kosten – zu teuer. Stattdessen soll die Gemeinde ihr Trinkwasser von der Juragruppe aus Pegnitz bekommen. Das finden einige Bürger aber nicht gut und wollen mit dem Schneemann darauf aufmerksam machen. Initiatorin Ramona Freiberger:

Da wir aber wirklich ein sehr gutes Wasser haben, möchten wir trotzdem alles versuchen, dass wir die Quellsanierung behalten können, unser eigenes Wasser behalten können. Und lieber da Geld hineininvestieren, um das Ganze weiterhin für die Schnabelwaider und den Umkreis zu behalten.

Passend zu dem Schneemann gibt es am Freitag (06.02.) auch noch eine Schneemannparty am Landgasthof Freiberger in Schnabelwaid. Um 18 Uhr gehts los. Und das Besondere: Es gibt sogar eine Bar aus Schnee.

me

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