Mit dem sogenannten Schmieröl-Skandal hat die Firma Hoffmann aus Schwarzenbach an der Saale im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt. Das Unternehmen soll Schmieröl statt Diesel verkauft und Steuerbetrug begangen haben. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft erneut in diesem Fall.
Die Europäische Staatsanwaltschaft ist einem ganzen Netzwerk auf der Spur, das falsche Kraftstoffe vertrieben haben soll. Die Stoffe sollen über Polen als Schmieröl deklariert nach Deutschland gekommen sein. Das Netzwerk soll auf diesem Weg fast 200 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Die Firma Hoffmann aus Schwarzenbach sagt, sie habe damit nichts zu tun. Schuld seien die Lieferanten gewesen. Die beiden Geschäftsführer sitzen derzeit in Untersuchungshaft in Berlin. Die Ermittler haben mehrere Vermögenswerte beschlagnahmt, darunter ein kleiner Teil des Fuhrparks. Die Tankstellen bleiben aber weiterhin geöffnet, solange die Lagerbestände gefüllt sind, so das Unternehmen. Auch Pellets werden weiter ausgeliefert.
red