Der Fall der kleinen Peggy aus Lichtenberg beschäftigt die Region seit mittlerweile über 20 Jahren. Das Mädchen war 2001 spurlos verschwunden, erst 2016 hatten die Ermittler die sterblichen Überreste in einem Wald in Thüringen gefunden. In den vergangenen Monaten hat sich das Oberlandesgericht Bamberg wieder mit dem Fall befasst.
Konkret geht’s um eine Schmerzensgeldklage von Peggys Mutter. Sie hatte Schmerzensgeld gefordert, weil sie Jahrzehnte über im Unklaren über das Schicksal ihrer Tochter gewesen ist und darunter psychisch stark gelitten hat. Das Landgericht Hof hatte die Klage Ende Mai 2024 abgewiesen.
Peggys Mutter hat aber Berufung eingelegt und damit geht der Fall nun ans Oberlandesgericht. Das hat für den 10. Juli einen Termin für eine mündliche Verhandlung festgelegt. Das teilt ein Gerichtssprecher auf Mainwelle-Anfrage mit. Bei der Verhandlung sollen alle Beteiligten persönlich dabei sein. Zeugen oder Sachverständige sagen dort aber nicht aus.
red