Schauspielerin Sandra Hüller («Anatomie eines Falls», «Der Astronaut – Project Hail Mary») schlüpft in einem neuen Film in die Rolle eines Landsmannes: In dem autobiografischen Werk «Arbeit und Struktur» wird die 48-Jährige den verstorbenen Schriftsteller Wolfgang Herrndorf (1965-2013) verkörpern.
Wie die Produktionsfirma Komplizen Film und die Co-Produzenten Studiocanal, Haut et Court und das ZDF ankündigten, sollen die Dreharbeiten für den Film Anfang 2027 beginnen, ehe «Arbeit und Struktur» 2028 ins Kino kommen soll. Regie führt demnach Maria Schrader, die auch zusammen mit Jan Schomburg das Drehbuch geschrieben hat.
Herrndorf («Tschick», «Sand») war 2013 im Alter von nur 48 Jahren gestorben. Zuvor war bei dem Autor ein unheilbarer Hirntumor festgestellt worden. Sein autobiografisches, auf digitalen Tagebucheinträgen basierendes Werk «Arbeit und Struktur» war wenige Monate nach seinem Tod erschienen.
Der gleichnamige Film mit Hüller soll sich nun seinen letzten Jahren widmen, in denen er sein Leben, seine Arbeit und den nahenden Tod nach Angaben der Produzenten «mit unbestechlicher literarischer Klarheit und zugleich sarkastischem Humor» betrachtet habe. Es handle sich um einen «Film über das Leben und den Tod, erzählt von jemandem, der genau weiß, wie wenig Zeit ihm noch bleibt».
Quelle: dpa