Wetter

«Rumms» - Schauer und Gewitter verdrängen Hitze

30. Mai 2026 , 13:10 Uhr

Vorbei ist es erstmal mit der großen Hitze. Nach und nach wird es kühler. Der Übergang gestaltet sich aber gewittrig und stürmisch.

Der Wetterwechsel hin zu etwas kühlerer und feuchterer Witterung greift in Deutschland immer mehr um sich. Die Hitze werde verdrängt, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. 

Den Meteorologen zufolge setzt sich immer mehr der Einfluss zweier Tiefdruckgebiete durch. Sie ließen das Hoch «Boris», das tagelang das Wetter in Deutschland und Mitteleuropa bestimmt habe, zusammenzucken, schrieb der Meteorologe Simon Trippler von der DWD-Wettervorhersagezentrale. Das Hoch werde nach Süden abgedrängt und löse sich zum Sonntag auf. 

Kein eitel Sonnenschein mehr

Bei den Temperaturen bedeutet das, dass nordöstlich eines Streifens zwischen der Eifel und Südostbayern am Samstag nur noch 18 bis 27 Grad drin sind. Im Südwesten dagegen wurden am Samstag noch Werte bis zu 33 Grad erwartet. 

In der Nacht auf Samstag hatte es im Zuge des Wetterwechsels von Nordwesten her bereits in zahlreichen Regionen gewittert. Der Wetterdienst schrieb: «Rumms! Mit Blitz und Donner zeigt die Atmosphäre aktuell, dass sie nicht länger gewillt ist, bei uns noch weiter auf eitel Sonnenschein zu machen.» 

Sonntag Gewitter, Starkregen und Hagel möglich

Auch am Sonntag sind in einigen Gegenden teils kräftige Gewitter möglich. Morgens muss vor allem im Westen damit gerechnet werden, tagsüber dann eher in der Mitte und im Südosten. Örtlich seien Starkregen und Hagel mit bis zu drei Zentimeter großen Körnern möglich, im Südosten schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde. 

Vor den Gewittern erreichen die Temperaturen demnach am Sonntag nochmal «freibadtaugliche» 25 bis 30 Grad, sonst bleibt es bei 18 bis höchstens 25 Grad. Schauer und Gewitter im Wechsel mit trockenen Phasen zwischendurch bei weiter sinkenden Temperaturen seien auch der Trend für die neue Woche. Neuerliche Hitze sei vorerst nicht in Sicht.

Quelle: dpa

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