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Rudi Cerne über Krimi-Magazin-Zusage: «War eher skeptisch»

07. Oktober 2026 , 09:35 Uhr

Seit 2002 geht Rudi Cerne im ZDF-Kriminalmagazin «Aktenzeichen XY ... ungelöst» auf Verbrecherjagd. Nun sagte er, dass er die Sendung beinahe nicht moderiert hätte - und was ihn schließlich umstimmte.

«Aktenzeichen XY … ungelöst»-Moderator Rudi Cerne hat in einem Interview darüber gesprochen, wie er zu dem ZDF-Kriminalmagazin kam. «Als ich das Angebot vom ZDF bekam, war ich eher skeptisch. Würden mir die großen Schuhe des legendären Ede Zimmermann passen? Geht der Sendung nach so vielen Jahren vielleicht die Luft aus?», sagte der 68-Jährige der Zeitschrift «Bunte». Cerne moderiert die Sendung mittlerweile im 25. Jahr.

Doch dann sei er auf den Fall der achtjährigen Julia Hose aus Hessen aufmerksam geworden. «Die Kleine war spurlos verschwunden, deutschlandweit wurde nach ihr gesucht. Bis man ihre Leiche in einem brennenden Holzstapel fand. Der Fall hat mich erschüttert, meine Tochter war damals im gleichen Alter», sagte Cerne weiter. Schließlich habe er gehört, dass durch die Sendung der Mörder ermittelt wurde. «Da war mir klar: Diese Aufgabe macht Sinn – und ich sagte zu.»

So lange würde Cerne am liebsten weitermachen

Cerne sprach in dem Interview auch darüber, wie lange er noch auf Verbrecherjagd im TV gehen möchte. «Am liebsten so lange, bis der Mörder von Kirsten Sahling endlich gefasst ist», sagte Cerne. Der Fall lasse ihn seit 16 Jahren nicht los, seitdem er das erste Mal um Hinweise zu ihrem Mörder bat. Ein Radfahrer habe sie im Spandauer Forst in Berlin niedergestochen, als sie sich zum Joggen aufwärmte. «Bisher sind wir nicht weitergekommen, aber wir werden niemals aufgeben», sagte Cerne.

Quelle: dpa

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