Reichsbürgerprozess um "Prinz Reuß" beginnt in München

17. Juni 2024 , 17:06 Uhr

Vor dem Oberlandesgericht München beginnt am Dienstag (18.6.) der Prozess gegen die Reichsbürger-Gruppe um Prinz Reuß. Es ist der letzte von drei parallel laufenden Prozessen. Die Gruppe soll einen gewaltsamen Umsturz geplant haben.

Angeklagt sind zwei Männer. Einer aus dem Landkreis Schweinfurt, der andere aus dem Landkreis Forchheim. Beide sollen Teil der mutmaßlichen Reichsbürger-Gruppe gewesen sein. Und beide sind in Kontakt zu Peter W. aus Pottenstein gestanden. Das ist der Mann, der schon vor einigen Wochen in Frankfurt vor Gericht gestanden ist. Er soll in Fichtelberg eine Survivalschule betrieben haben. Damit hat er das Ziel verfolgt, Kämpfer anzuwerben. Auch wird Peter W. vorgeworfen, die Gebäude des Bundestags ausgekundschaftet zu haben, um einen Putsch vorzubereiten. Wegen des enormen Umfangs dieses Prozesses, sind die Verhandlungen auf drei Standorte aufgeteilt. Die Verhandlungstage sind bis ins nächste Jahr geplant.

mz

Das könnte Dich auch interessieren

18.08.2026 Reichsbürger-Prozess: Mann aus Fichtelberg gesteht Umsturzpläne Ein Mann aus dem Fichtelgebirge sorgt im Reichsbürger-Prozess in Frankfurt für Aufsehen. Der 55-jährige Peter W. aus Fichtelberg hat vor Gericht eingeräumt, dass die Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß einen Staatsstreich geplant hat. Demnach sollte unter anderem der Reichstag bewaffnet gestürmt und Politiker festgenommen werden. W. soll den Angriff mit vorbereitet und Kontakte zu 22.06.2026 Millionen-Abzocke vor Gericht Vor dem Landgericht Bamberg starten am Montag (22.6.) gleich zwei Prozesse wegen mutmaßlichem Online-Anlagebetrug. Die Angeklagten sollen Teil internationaler Betrügergruppen gewesen sein. Dabei sollen Anleger über angebliche Trading-Plattformen mit falschen Gewinnversprechen zu hohen Einzahlungen gebracht worden sein. In einem Fall geht es um einen 38-Jährigen. Er soll als sogenannter Operation Manager in einem Callcenter in 03.06.2026 Vier Jahre Haft nach Wahnsinnsfahrt Er ist mit seinem Auto auf der A9 durch eine Rettungsgasse gerast und dann in Bayreuth bei vollem Tempo mit einem Polizeiauto zusammengestoßen. Das war im Juni 2024. Jetzt ist der 21-Jährige vom Landgericht Bayreuth zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden – unter anderem wegen 17-fachen Mordversuchs. Das berichtet der 02.06.2026 Messerangriff auf Polizisten: Rentner vor Gericht Ein ehemaliger Bankdirektor aus der Region steht in Bayreuth wegen versuchten Totschlags vor Gericht. Über den Prozess berichtet der Kurier. Der 79-Jährige soll im vergangenen August Polizisten mit Messern angegriffen haben. Verletzt wurde dabei niemand. Der Mann erklärte vor Gericht, er habe die Beamten für Auftragsmörder gehalten. Laut Staatsanwaltschaft leidet er an einer schweren psychischen