Reichsbürgerprozess um "Prinz Reuß" beginnt in München

17. Juni 2024 , 17:06 Uhr

Vor dem Oberlandesgericht München beginnt am Dienstag (18.6.) der Prozess gegen die Reichsbürger-Gruppe um Prinz Reuß. Es ist der letzte von drei parallel laufenden Prozessen. Die Gruppe soll einen gewaltsamen Umsturz geplant haben.

Angeklagt sind zwei Männer. Einer aus dem Landkreis Schweinfurt, der andere aus dem Landkreis Forchheim. Beide sollen Teil der mutmaßlichen Reichsbürger-Gruppe gewesen sein. Und beide sind in Kontakt zu Peter W. aus Pottenstein gestanden. Das ist der Mann, der schon vor einigen Wochen in Frankfurt vor Gericht gestanden ist. Er soll in Fichtelberg eine Survivalschule betrieben haben. Damit hat er das Ziel verfolgt, Kämpfer anzuwerben. Auch wird Peter W. vorgeworfen, die Gebäude des Bundestags ausgekundschaftet zu haben, um einen Putsch vorzubereiten. Wegen des enormen Umfangs dieses Prozesses, sind die Verhandlungen auf drei Standorte aufgeteilt. Die Verhandlungstage sind bis ins nächste Jahr geplant.

mz

Das könnte Dich auch interessieren

02.02.2026 Erste Aussagen im Schmieröl-Prozess - Hauptangeklagter hält sich zurück Vor dem Landgericht in Hof geht am Montag (2.2.) der sogenannte Schmieröl-Prozess in die nächste Runde. Acht Angeklagte stehen vor Gericht – wegen Steuerhinterziehung, illegalem Dieselhandel und Steuerhehlerei. Nach tagelanger Anklageverlesung könnten sich die Angeklagten jetzt erstmals äußern. Im Mittelpunkt steht ein bekannter Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale. Er soll über 90 Millionen Liter 04.12.2025 Callcenterbetrug: Prozess gegen "Retention Agent" in Bamberg Wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in fast 80 Fällen muss sich ein 30-jähriger Mann aus Georgien ab Donnerstag (4.12.) vor dem Landgericht Bamberg verantworten. Er soll als sogenannter Retention Agent in einem Callcenter in Tiflis für eine größere Tätergruppe gearbeitet haben. Dort soll er Kunden aus dem deutschsprachigen Raum mit falschen Versprechen zu Investitionen auf 06.11.2025 Vergewaltigungsprozess in Hof: Ex-Soldat gesteht Vor der Jugendkammer des Hofer Landgerichts muss sich seit dem Vormittag (6.11.) ein mittlerweile 30-jähriger ehemaliger Bundeswehrsoldat verantworten. Ihm werden unter anderem schwere Vergewaltigung, der Besitz von Kinderpornografie und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Zu Beginn der Hauptverhandlung hat der Verteidiger des Mannes eine Erklärung abgegeben. Sein Mandant gebe zu, die Videos von den sexuellen 06.11.2025 Ex-Soldat auf der Anklagebank: Vergewaltigungsprozess am Landgericht Hof beginnt Zuletzt hat er in der Ukraine gekämpft – seit seiner Auslieferung im Frühjahr sitzt er in Untersuchungshaft und ab Donnerstag (6.11.) auf der Anklagebank: Ein ehemaliger Bundeswehrsoldat aus dem Landkreis Hof. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg wirft dem 30 Jahre alten Ex-Soldaten unter anderem schwere Vergewaltigung vor. Zwischen 2015 und 2022 soll sich der