Reform des Elterngelds - Wahlfreiheit statt starre Kürzung

10. Juli 2026 , 05:03 Uhr

Bundesfamilienministerin Prien will das Elterngeld reformieren. Die Bezugsdauer soll von 14 auf zwölf Monate sinken. Außerdem müssen beide Elternteile mindestens drei Monate berufliche Auszeit nehmen, um die Förderung zu bekommen. Der Vorschlag stößt auf breite Kritik, auch in den eigenen Reihen. Der oberfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Heiko Hain sagt, statt starrer Vorgaben sollten Eltern selbst entscheiden dürfen, wie sie ihre Zeit zwischen Familie und Beruf aufteilen wollen. Durch die Änderungen befürchtet er, dass junge Familien weniger Kinder bekommen könnten.

red

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