Die schwarz-rote Bundesregierung rudert beim Heizungsgesetz zurück: Sie setzt auf Freiwilligkeit beim Umstieg auf umweltfreundlichere Heizungen. Künftig soll der Einbau von Öl- und Gasheizungen weiter möglich bleiben. Jetzt hat sich auch die Handwerkskammer für Oberfranken dazu geäußert. Der Präsident der HWK findet: die pragmatischen Ansätze überwiegen bei der Reform des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Das Verhältnis zwischen Klimazielen im Gebäudesektor und Praxistauglichkeit sei ausgewogen. Matthias Graßmann hofft, dass die politische Debatte nun ein Ende hat. Moderne, klimaneutrale Heizungen bleiben ja attraktiv, weil der Einbau von Öl- und Gasheizungen nicht gefördert werde. Kritisch sieht der HWK-Chef allerdings die Ideen zu CO2-neutralen Brennstoffen. Die wird es seiner Ansicht nach in den nächsten drei Jahren nicht in ausreichender Menge und bezahlbar geben.
red