Prozess um Dieselbetrug in Hof: Die mögliche Strafe

07. April 2026 , 19:44 Uhr

Im Verfahren um Dieselbetrug vor dem Hofer Landgericht könnte es nun doch schneller vorangehen als bei einem typischen Mammutprozess erwartet. Vor den Osterfeiertagen gab es ein Rechtsgespräch mit den Beteiligten. Das hat aber ohne Öffentlichkeit stattgefunden. Die Ergebnisse gab es jetzt vor dem Landgericht zu hören – es ging um ein mögliches Strafmaß für die acht Angeklagten.

Dem angeklagten Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale drohen sechs bis sieben Jahre Haft. Ein Strafmaß, bei dem die Verteidigung schlucken musste, heißt es in der Frankenpost. Aber dennoch habe die Kammer bereits Milde bei ihrem Vorschlag walten lassen, bei einem Steuerschaden von immerhin rund 44 Millionen Euro: Die bisherigen Einlassungen des Angeklagten, seine Erkrankung, das bisher straffreie Vorleben und die Auswirkungen für das Schwarzenbacher Unternehmen habe sie dabei mit einbezogen. Das wiederum wird nach Abschluss des Verfahrens wohl nicht mehr existent sein, wie aus dem Zeitungsbericht weiter hervorgeht. Bei zwei Angeklagten stehen getrennte Verfahren an, teilweise steht bei anderen das Strafmaß noch nicht. Am Donnerstag geht’s weiter am Landgericht Hof.

red

Das könnte Dich auch interessieren

01.04.2026 Auf betrügerische SMS hereingefallen Vorsicht Trickbetrug! Die Polizei warnt vor betrügerischen Kurznachrichten per SMS. In Münchberg sind die Täter vor einigen Tagen mit der Masche erfolgreich gewesen. Eine 57-Jährige hat eine SMS aufs Handy bekommen – augenscheinlich von ihrer Bank. Gutgläubig hat sie daraufhin ihre persönlichen Daten preisgegeben. Am nächsten Tag dann ein Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Er 29.03.2026 84 Jahre alte Frau aus Bamberg wird Opfer von Trickbetrügern Schon wieder ist eine Seniorin in Oberfranken Opfer von Callcenterbetrügern geworden. Dieses Mal in Bamberg. Wie die Polizei mitteilt, haben Unbekannte eine 84 Jahre alte Frau am Freitagnachmittag mit einem Schockanruf um einen mittleren fünfstelligen Betrag gebracht. Die Täter haben am Telefon vorgegeben, eine Angehörige sei in einer Notlage und brauche dringend Geld. Die Frau 18.03.2026 Betrug im Netz: 80.000 Euro weg Wieder ist hier in der Region jemand auf einen Trickbetrug hereingefallen und -zigtausende Euro verloren. Es geht um einen 57-jährigen Mann aus Lichtenfels. Er hat auf Facebook eine Frau kennengelernt, die ihn auf eine Geldanlage-Möglichkeit aufmerksam machte. Auf einer mutmaßlichen Trading-Plattform hat er daraufhin ein Konto eröffnet und 80.000 Euro eingezahlt. Erst als keine Auszahlung 06.03.2026 Pegnitzer fällt auf Love-Scam rein - mehrere zehntausend Euro futsch Opfer eines sogenannten Love-Scams ist jetzt ein Mann aus Pegnitz geworden. Er soll dadurch mehrere zehntausend Euro verloren haben. Zum ersten Kontakt kommt es Anfang März 2025. Der Pegnitzer bekommt eine Meldung über den Messenger-Dienst Telegram – mutmaßlich von einer Frau. Sie gibt vor, ihn heiraten zu wollen, um ein gemeinsames Erbe zu realisieren. So