Prozess um Dieselbetrug in Hof: Die mögliche Strafe

07. April 2026 , 19:44 Uhr

Im Verfahren um Dieselbetrug vor dem Hofer Landgericht könnte es nun doch schneller vorangehen als bei einem typischen Mammutprozess erwartet. Vor den Osterfeiertagen gab es ein Rechtsgespräch mit den Beteiligten. Das hat aber ohne Öffentlichkeit stattgefunden. Die Ergebnisse gab es jetzt vor dem Landgericht zu hören – es ging um ein mögliches Strafmaß für die acht Angeklagten.

Dem angeklagten Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale drohen sechs bis sieben Jahre Haft. Ein Strafmaß, bei dem die Verteidigung schlucken musste, heißt es in der Frankenpost. Aber dennoch habe die Kammer bereits Milde bei ihrem Vorschlag walten lassen, bei einem Steuerschaden von immerhin rund 44 Millionen Euro: Die bisherigen Einlassungen des Angeklagten, seine Erkrankung, das bisher straffreie Vorleben und die Auswirkungen für das Schwarzenbacher Unternehmen habe sie dabei mit einbezogen. Das wiederum wird nach Abschluss des Verfahrens wohl nicht mehr existent sein, wie aus dem Zeitungsbericht weiter hervorgeht. Bei zwei Angeklagten stehen getrennte Verfahren an, teilweise steht bei anderen das Strafmaß noch nicht. Am Donnerstag geht’s weiter am Landgericht Hof.

red

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