Jeden Morgen sorgen Eltern-Taxis an mehreren Schulen in Bayreuth und der Region für Verkehrschaos. Christoph Thomsen von der Verkehrspolizei Bayreuth erzählt:
Man hat immer wieder das Problem, an allen Schulen! Da gibt es keine Ausnahmen, dass die Eltern für die größten Gefahren sorgen. Am liebsten würden viele Eltern das Kind bis ins Klassenzimmer fahren. Was viele Eltern dabei vergessen ist, dass sie Gefahren für andere Kinder erzeugen.
Die SPD-Stadtratsfraktion in Bayreuth hat jetzt zwei Anträge gegen das Problem eingereicht. Vorbild für die Lösungsansätze ist Bayreuths Partnerstadt Prag 6.
Die Idee: einfach absperren. Morgendliche Straßensperrungen vor Bayreuther Schulen, immer zwischen 7:30 und 8:00 Uhr. So sind Eltern, die ihre Kinder in die Schule fahren, gezwungen die Schüler an einem nahe gelegenen, extra sicheren Platz rauszulassen. In Prag funktioniere das gut. Besonders geeignet für dieses Konzept hält die SPD Grundschulen, wie die Schule Herzoghöhe, die Grundschule St. Johannis, die Schule in Laineck aber z.B. auch das Graf-Münster-Gymnasium.
Antrag zwei: Den Verkehrsübungsplatz beim Volksfestplatz von April bis Oktober auch ohne Betreuung öffnen, damit Eltern mit Kindern dort immer Verkehrsregeln üben können.
bea