Polizeibericht 27.09.2026

27. September 2026 , 08:56 Uhr

Spiegel touchiert und geflüchtet

Pegnitz/Veldensteiner Forst. Am 25.09.2026 kam es gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht im Veldensteiner Forst. Eine Pkw-Fahrerin fuhr in Richtung Pegnitz, als ihr in einer Kurve kurz vor der Autobahnunterführung ein anderer Pkw entgegen kam. Der bislang unbekannte Pkw-Fahrer überfuhr die Mittellinie und touchierte ihren linken Außenspiegel. Durch den Zusammenstoß verlor der Unfallverursacher seine Spiegelabdeckung. Anschließend entfernte er sich in Fahrtrichtung Plech ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Es entstand Sachschaden im niedrigen dreistelligen Bereich. Bei dem gesuchten Pkw handelte es sich um einen silbernen VW. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Pegnitz unter der Rufnummer 09241/99060 entgegen.

 

Schwerer Verkehrsunfall

Pegnitz. Am Freitagnachmittag, den 25.09.2026, ereignete sich in der Pfarrer-Dr.-Vogel-Straße, Stadtauswärts, ein schwerwiegender Unfall. Dabei kollidierte ein 23jähriger Motorradfahrer mit einem Pkw. Der Motoradfahrer wollte den vorrausfahrenden Pkw überholen, während der Pkw zum linksabbiegen ansetzte. Durch den folgenschweren Aufprall zog sich der Biker, nach ersten Erkenntnissen, einen Oberschenkelbruch und einen Oberarmbruch zu und wurde per Helikopter in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Der Pkw-Fahrer wurde durch den Aufprall ebenfalls leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Glücklicherweise besteht für beide Verkehrsteilnehmer keine Lebensgefahr. Die Unfallschäden an beiden Fahrzeugen belaufen sich auf ca. 20.000 EUR.

 

Smartphone aus Pkw gestohlen

PEGNITZ. Am 26.09.2026, gegen 17:00 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter ein Smartphone Google Pixel 10 Pro im Wert von 1200 EUR aus einem parkenden Cupra Ateca. Der Pkw befand sich im Tatzeitraum unversperrt am Kauflandparkplatz. Zeugen die konkrete Hinweise zum Täter geben können werden gebeten sich bei Polizeiinspektion Pegnitz unter 09241/99060 zu melden.

 

Beim Rückwärtsfahren Frau übersehen

KULMBACH. Beim Rückwärtsfahren übersah am Samstagmittag ein Autofahrer in Kulmbach eine Frau. Es kam zum Zusammenstoß, die Kulmbacherin erlitt leichte Verletzungen.

Gegen 11.20 Uhr rangierte der 52-Jährige aus Kulmbach mit seinem Kia rückwärts auf dem Weg entlang der Kleingartenanlage von der Berliner Brücke kommend Richtung Kauerndorf. Aus dieser Richtung näherte sich eine 73-jährige Frau auf ihrem Fahrrad. Nachdem sie den rückwärtsfahrenden Wagen erkannte, hielt sie am rechten Wegrand an. Der Fahrer übersah sie jedoch und stieß mit dem Fahrzeugheck gegen den vorderen Fahrradreifen. Hierdurch stürzte die Dame in die angrenzende Böschung und zog sich leichte Verletzungen an den Beinen zu. Die Kulmbacher Polizei nahm den Verkehrsunfall auf und leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung gegen den Kia-Fahrer ein.

 

Nach missglücktem Spurwechsel von der Fahrbahn abgekommen und Führerschein verloren

B289 / KULMBACH. Nach einem missglücktem Spurwechsel kam ein Mann mit seinem Kleintransporter am Samstagabend von der Bundesstraße 289 bei Kulmbach ab. Wegen seines hohen Alkoholwertes musste er den Führerschein abgeben.

Um 19.20 Uhr war der 63-Jährige aus dem Landkreis Kulmbach mit seinem Kleintransporter auf der B289 von Mainleus in Richtung Kulmbach unterwegs. Als er die Abfahrt Richtung B85 / Am Kreuzstein nehmen wollte, übersah er einen rechts neben ihm fahrenden 30-jährigen, der sich mit seinem Auto bereits eingeordnet hatte. Die Fahrzeuge berührten sich nicht, der Fahrer des Kleintransporters verpasste jedoch die Abfahrt und fuhr über die geteilte Leitplanke in der Fahrbahnmitte. Sein Kastenwagen kam auf der anschließenden Grünfläche zum Stehen. Trotz eines erheblichen Frontschadens zog sich der Fahrer nur leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.

Bei der Unfallaufnahme machte der Unfallverursacher auf die Polizisten einen alkoholisierten Eindruck. Ein Vortest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Das führte zu einer Blutentnahme und der sofortigen Sicherstellung des Führerscheins. Der Gesamtschaden am Transporter sowie beschädigten Schildern und der Leitplanke beläuft sich auf mindestens 25.000 Euro.

 

Mit dem Kopf durch die Scheibe

Marktredwitz – Am vergangenen Samstagabend trat ein Kirchweihbesucher fußläufig den Nachhauseweg an. Hierzu musste er im Ortsteil Brand eine Straße überqueren und hinter einem verkehrsbedingt haltenten Fahrzeug vorbeilaufen. Als sich der alkoholisierte, 26 jährige, rumänische Mann hinter dem wartenden Fahrzeug befand und weiter die Straße überqueren wollte kam ein weiteres Auto entgegen. Der Fußgänger erschrak aus ungeklärten Gründen so heftig, dass er Kopf voran in die Heckscheibe des wartenden Fahrzeugs sprang. Hierbei zerbarst diese komplett. Auch die Fahrzeugführerin staunte nicht schlecht als sich der unerwartete Fahrgast bei ihr im Fahrzeug befand. Der Fußgänger wurde mit einer Kopfplatzwunde in ein Klinikum gebracht. Da er hier gegenüber dem Personal zunehmend ungehalten wurde, durfte der Fußgänger seinen Rausch in der Polizeiinspektion Marktredwitz ausschlafen. Diese stellte auch die qualifizierte Unfallaufnahme sicher.

 

Kopfnuss verteilt

Sparneck – Auf dem Sparnecker Kärwatanz kam es am heutigen Sonntag, gegen 01:40 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 27-jährigen Münchberger und einem unbekannten Täter. Unvermittelt gab der Unbekannte dem Mann aus Münchberg eine Kopfnuss auf die Nase. Letzterer verspürte Schmerzen, musste jedoch nicht weiter ärztlich behandelt werden. Der Täter ergriff die Flucht. Die Hintergründe der Tat sind bis jetzt nicht geklärt. Wer Hinweise auf den Täter geben kann, wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Münchberg zu wenden.

 

Zwei Tatverdächtige nach Betrugsversuch in U-Haft

LICHTENFELS. Ein 78-Jähriger ist am Dienstagnachmittag von einem falschen Polizeibeamten um eine hohe Kaution für seinen angeblich in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelten Sohn gebeten worden. Durch das besonnene Handeln des Seniors und die Unterstützung der Polizei konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden. Sie befinden sich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg in Untersuchungshaft.

Der Sohn des 78-Jährigen verständigte am Dienstagnachmittag die Polizei, nachdem sein Vater bereits seit über einer Stunde mit dem vermeintlichen Polizisten telefonierte. Dieser forderte eine Kaution in Höhe von insgesamt 100.000 Euro. Der Anrufer behauptete, der Sohn des Seniors habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angebliche Haft zu verhindern, müsse nun die Kaution gezahlt werden.

Der Senior hielt den Anrufer bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte weiter am Telefon. Anschließend stellte er wie vereinbart eine Tüte – jedoch ohne Geld oder Wertgegenstände – vor seiner Haustüre ab.

Am Nachmittag erschien eine Frau an der Wohnanschrift und nahm die Tüte an sich. Als sie deren fehlenden Inhalt bemerkte und nach der vermeintlich richtigen Tüte suchte, konnten Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Coburg die 38-jährige ukrainische Tatverdächtige festnehmen.

Zeitgleich fiel den Einsatzkräften ein Pkw mit polnischer Zulassung am Ortseingang auf. Im Fahrzeug wartete ein 36-jähriger ukrainischer Mann. Nach den bisherigen Erkenntnissen steht er mit der Geldabholerin in Verbindung.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg wurden die beiden Tatverdächtigen am Mittwoch einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ jeweils Untersuchungshaftbefehle.

 

Drogenhandel aufgedeckt – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

COBURG. Den richtigen Riecher bewiesen zivile Polizeibeamte am Dienstag im Umfeld des Coburger Bahnhofs. Nachdem sie auf ein Anwesen aufmerksam geworden waren, erhärtete sich der Verdacht auf einen möglichen Handel mit Cannabis. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte mehrere hundert Gramm Marihuana, verschiedene Waffen und weitere Gegenstände sicher. Ein 50-Jähriger befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Am Dienstag, 22. September, gegen 13.30 Uhr, fiel zivilen Beamten der Zentralen Einsatzdienste Coburg reger Verkehr an einem Anwesen im Umfeld des Coburger Bahnhofs auf. Zudem entdeckten die Polizisten im Garten mehrere Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe. Die Feststellungen ließen den Verdacht aufkommen, dass aus dem Anwesen heraus mit Cannabis gehandelt werden könnte.

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Einsatzkräfte eine größere Menge Marihuana sicher. Da die Menge im mittleren dreistelligen Grammbereich liegt und wegen hierzu gehörendem Verpackungsmaterial erhärtete sich der Verdacht des unerlaubten Cannabishandels.

Zusätzlich fanden die Beamten in der Wohnung mehrere Waffen und gefährliche Gegenstände – unter anderem einen Dolch, einen Morgenstern, ein Einhandmesser, Pfefferspray und einen Böller. Hier besteht der Verdacht auf mehrere Verstöße nach dem Waffen- und Sprengstoffgesetz.

Darüber hinaus stellten die Ermittler Medikamente sicher, die noch genauer untersucht werden müssen. Sie nahmen den 50-jährigen jordanischen Tatverdächtigen vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den Mann. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Coburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Coburg.

red

 

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