Gesuchter Straftäter vor der Flucht festgenommen
BAYREUTH. Beamte der Zentralen Einsatzdienste Bayreuths haben in der Freitagnacht einen mit Haftbefehl gesuchten Mann im Innenstadtbereich festgenommen.
Der 32 – Jährige entzog sich beim Erblicken der Streife zunächst einer Kontrolle. Die Beamten reagierten jedoch schnell und konnten so den Fluchtversuch unterbinden. Bei der anschließenden Kontrolle konnte zudem eine Spritze mit Amphetamin und eine Konsumeinheit Amphetamin in Pulverform aufgefunden werden. Der Bayreuther wird am nächsten Werktag in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert und muss sich zudem wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.
Ehemann auf dem Weihnachtsmarkt verloren
BAYREUTH. Sie fanden nicht mehr zusammen, die Polizei half beim Suchen.
Kurz vor 15:00 Uhr am gestrigen Tag verständigte eine besorgte Dame den Notruf, da ihr Mann am vereinbarten Treffpunkt nicht erschienen war. Nachdem sie ihn bereits über eine Stunde vergeblich am Weihnachtsmarkt gesucht hatte, nahm die Sorge überhand. Die Mobiltelefone waren genau an diesem Tag zu Hause belassen worden, so dass das Ehepaar sich gegenseitig nicht erreichen konnte. Schlussendlich war die Hilfe der Polizei ersucht worden. Aufgrund der kalten Temperaturen und vor dem Hintergrund, dass der Mann auf eine Gehilfe angewiesen und schlecht zu Fuß war, wurde ein kleiner Suchtrupp der Polizei Bayreuth-Stadt entsandt und durchkämmte den Weihnachtsmarkt, angrenzende Lokalitäten, Geschäfte und Straßen. Tatsächlich konnte der 76-Jährige, etwas abseits des Weihnachtsmarkts von der Polizei aufgegriffen werden. Er, seinerseits war sich sicher am vereinbarten Treffpunkt zu stehen und machte sich bereits Sorgen, dass seiner Frau was zugestoßen sein könnte, da diese selbst nach langer Wartezeit nicht aufgetaucht war. So konnte das Ehepaar nach kurzer Suche zusammengeführt werden. Wie die beiden sich anstrahlten, als sie sich sahen und wiederfanden, dürfte zumindest kurzzeitig die Kälte vertrieben haben.
Gefährliches Überholmanöver
Weidenberg/Untersteinach Zu einem gefährlichen Überholmanöver mit anschließendem Verkehrsunfall kam es am gestrigen Donnerstag, gegen 10.30 Uhr, auf der Staatsstraße 2181. Ein noch unbekannter Fahrzeugführer überholte trotz Überholverbot und Gegenverkehr ein Sattelzug-Gespann, welches von Weidenberg in Richtung Bayreuth fuhr. Der entgegenkommende PKW-Fahrer musste nach rechts ausweichen und bis zum Stillstand abbremsen. Eine dahinter fahrende PKW-Fahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf das Fahrzeug des ausweichenden Fahrers auf. Beide Fahrzeuge wurden dabei so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Außerdem verletzte sich der Fahrzeugführer durch den Aufprall so stark, dass einen ärztliche Behandlung notwendig war. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 25.000 Euro.
Der für den Unfall verantwortliche Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern, bzw. seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Durch erste Vernehmungen vor Ort und weiteren polizeilichen Ermittlungen sind vielversprechende Ermittlungsansätze zur Ergreifung des Unfallflüchtigen vorhanden.
Wer weitere Angaben zum Unfall machen kann, möge sich bitte mit der Polizeiinspektion Bayreuth-Land, Tel. 0921/506-2230, in Verbindung setzen.
„Trick 17 mit Selbstüberlistung“
A9/Pegnitz. Am Donnerstag gegen 16:15 Uhr kontrollierte eine Fahndungsstreife der Verkehrspolizei Bayreuth einen 58-jährigen Weimarer an der Rastanlage in Pegnitz. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Sein Fahrzeugschlüssel wurde daher sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden. In der Folge wollte der Mercedes-Fahrer einen Trick anwenden, welcher der Polizei natürlich nicht unbekannt ist. Etwa 30 Minuten später setzte der Herr mit seinem Zweitschlüssel die Fahrt fort und er wurde im Rahmen eines anderen Einsatzes erneut gesichtet und angehalten. Auch dieser Schlüssel wurde sichergestellt und die „Reise“ endgültig beendet. Den Verkehrsteilnehmer dürfte nun eine empfindliche Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erwarten.
red