Phishing-Betrug: Zentralstelle Cybercrime erhebt Anklage gegen Berliner

05. März 2025 , 11:26 Uhr

Die oberfränkische Polizei und auch Firmen aus der Region warnen immer wieder vor Phishing-Betrug. Täuschend echt aussehende E-Mails, Telefonate oder Mitteilungen, die Geld oder Daten abgreifen. Die bayerische Zentralstelle Cybercrime in Bamberg versucht gegen die Täter vorzugehen. Jetzt hat eine Spur nach Berlin geführt. Die Cybercrime Zentralstelle hat Anklage gegen einen 21-Jährigen erhoben. Er soll durch Phishing-Betrug Zugangsdaten von Bankkunden erbeutet und damit rund 550.000 Euro ergaunert haben. Dabei hat er Opfer dazu gebracht, ihm ihre Online-Banking-Daten zu geben, meist über gefälschte SMS oder Telefonanrufe. Mit den gestohlenen Daten richtet er virtuelle Bankkarten ein und hebt Geld ab oder kauft in Geschäften ein. In 45 Fällen ist der Betrug allerdings gescheitert. Die Polizei hat ihn in Berlin festgenommen. Das Landgericht Bamberg prüft nun die Anklage.

bea

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