Einer der wohl berühmtesten Mordfälle der jüngeren Vergangenheit in Deutschland wird im Frühjahr erneut vor Gericht verhandelt. Diesmal geht es um ein Zivilverfahren vor dem Landgericht in Hof. Die Mutter der vor über 22 Jahren ermordeten Peggy Knobloch klagt Schmerzensgeld ein. Von dem Mann, der die Leiche des damals neunjährigen Mädchens in Thüringen hat verschwinden lassen sollen, fordert die Klägerin 75.000 Euro, teilt das Gericht mit. Zur Begründung heißt es, dass die Mutter 15 Jahre lang keine Kenntnis über den Verbleib ihres Kindes gehabt und dadurch psychische Beeinträchtigungen erlitten habe. Die Verhandlung hat die Zivilkammer des Hofer Landgerichts auf den 18. April 2024 angesetzt.
mso