Oberfranken wird auch in den nächsten Jahren Einwohner verlieren, allerdings weniger als gedacht. Das geht aus der Bevölkerungsvorausberechnung hervor. Die Ergebnisse hat Innenminister Herrmann heute (27.04.) vorgestellt. Oberfranken soll bis zum Jahr 2044 3,3 Prozent der Einwohner verlieren. In früheren Berechnungen ist man von einem deutlich höheren Verlust ausgegangen. Bayern insgesamt soll aber weiterwachsen – auf rund 13,5 Millionen Menschen. Der Hauptgrund dafür sei aber die Zuwanderung, die Zahl der Geburten reiche dafür nicht aus. Gleichzeitig werde die Bevölkerung immer älter. Das gelte besonders im ländlichen Raum. Der Innenminister betont, dass es gerade für Regionen wie Oberfranken wichtig bleibe, gezielt Fachkräfte anzuwerben und die Infrastruktur weiter auszubauen.
red