Der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gibt eine Pressekonferenz zur Situation der Branche in Oberfranken. Die ist nicht gut. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen sind vorgestellt worden. Kein einziges der befragten Unternehmen hat seine Geschäftslage im zweiten Halbjahr 2024 als gut bewertet. Die Betriebe investieren immer weniger in ihren Standort, neue Produkte werden anderswo produziert, heißt es. Mehr als jedes dritte Unternehmen befürchtet demnach, Stellen abbauen zu müssen. Grund für die prekäre Lage sei die verfehlte Industrie- und Standortpolitik. Mit Blick auf die Bundestagswahl im Februar fordert der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie eine Wirtschaftswende. Konkret braucht es Entlastungen bei Arbeitskosten, Energiekosten, Unternehmenssteuern und bürokratischen Vorgaben.
red