Oberfränkisches Handwerk sieht blinden Fleck bei der Rente

24. Juni 2026 , 12:28 Uhr

Die Handwerkskammer für Oberfranken kritisiert das Rentenreform-Paket der Bundesregierung. Präsident Matthias Graßmann sagt: Die Reform löse zwar einige langfristige Fragen, bringe den Betrieben aber aktuell keine echte Entlastung. Vor allem die hohen Sozialabgaben seien weiter ein Problem. Für das Handwerk reiche es nicht, nur die Beiträge stabil zu halten. Ziel müsse sein, Betriebe und Beschäftigte spürbar zu entlasten. Graßmann sieht zwar auch positive Punkte, etwa mehr Generationengerechtigkeit und eine stärkere Altersvorsorge. Offen seien aber wichtige Fragen – zum Beispiel für Menschen in körperlich anstrengenden Berufen und für Mini-Jobs. Die Handwerkskammer fordert klare Nachbesserungen und weniger Belastung für die Wirtschaft.

mso

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