Enttäuschung bei den oberfränkischen Handwerksbetrieben. Die Bundesregierung hätte in den vergangenen Monaten klare Signale für eine Wirtschaftswende aussenden müssen und die Bedeutung des Handwerks wieder klarer in den Fokus rücken sollen. Beides ist nicht passiert, so der Präsident der HWK für Oberfranken, Matthias Graßmann. Er beobachtet für das dritte Quartal 2025, dass sich der wirtschaftliche Abwärtstrend fortgesetzt hat. Was der HWK besonders Sorge macht: Viele Unternehmen erwarten nicht, dass sich in den kommenden Monaten etwas ändert. Eine aktuelle Umfrage ergibt: Fast ein Drittel der Betriebe in Oberfranken geht davon aus, dass die Umsatze weiter sinken werden. Auch Kunden seien zurückhaltend, was neue Aufträge angeht. Die gute Nachricht: Im Handwerk drohen keine Entlassungswellen und Schließungen, die Betriebe leisten weiterhin ihren Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaftslage.
mz