Die Tradition der oberfränkischen Wiesenfeste ist jetzt offiziell immaterielles Kulturerbe. Die Staatsregierung hat sie auf Empfehlung eines Expertengremiums in das bayerische Landesverzeichnis aufgenommen. Zur Begründung heißt es, bei den Wiesenfesten stünden immer die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, jeder Ort verleihe seinem Wiesenfest aber eine ganz eigene Prägung. Traditionelle Wiesenfeste iin der Region hier sind unter anderem das Freischießen in Kronach und das Forchheimer Annafest. Auch die Volksfeste in Bayreuth und Hof können dazugezählt werden.
Das immaterielle Kulturerbe symbolisiert Heimat, vermittelt ein Gefühl von Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft und trägt dazu bei, Traditionen und Bräuche auch in Zukunft zu erhalten, heißt es vom bayerischen Heimatministerium.
red