Angesichts wachsender Herausforderungen fordern die oberfränkischen Landräte mehr Unterstützung und Handlungsspielraum vom Freistaat Bayern. Bei einem Treffen mit Finanzstaatssekretär Martin Schöffel haben sie drei zentrale Forderungen formuliert. Zum einen muss die finanzielle Ausstattung der Kommunen verbessert werden. Besonders die angespannte Haushaltssituation in vielen oberfränkischen Gemeinden und die demografischen Besonderheiten der Region sollten beim kommunalen Finanzausgleich stärker berücksichtigt werden. Außerdem wollen die Landräte die neuen Möglichkeiten des Bayerischen Modellregionengesetzes schneller und flexibler nutzen. Aus Oberfranken liegen bereits 18 Vorschläge für weniger Bürokratie vor – unter anderem im Bau- und Denkmalschutzrecht. Zuletzt geht es um den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum. Wegen gestiegener Personal- und Treibstoffkosten fordern die Landräte eine höhere und an die tatsächlichen Kosten angepasste Förderung durch den Freistaat.
red