Die Errichtung eines NS-Dokumentationszentrums – darüber wird in Bayreuth schon seit einigen Jahren nachgedacht. Der Kulturausschuss im Rathaus hat sich jetzt mit einem Gutachten mit mehreren Umsetzungsvarianten befasst. Demnach könnte das Zentrum im geschichtsträchtigen Chamberlain-Haus in der Wahnfriedstraße entstehen. Ein zweiter Standort – wie auch vorgeschlagen – in der Brautgasse sei zu kostspielig. Es könnte aber auch eine kleine Lösung geben: einen sogenannten „Erinnerungs-Hub“ vor Ort oder rein digital. Die sei deutlich günstiger, habe aber weniger Wirkung.
Klar ist: Mit einem NS-Dokumentationszentrum könnte Bayreuth bundesweit eine große Rolle einnehmen – und das Gebäude in der Wahnfriedstraße muss ohnehin saniert werden. Eine Grundsatzentscheidung muss nun der Gesamtstadtrat fällen.
mso