NGG fordert bessere Bezahlung für Knochenjobs

28. Januar 2025 , 11:55 Uhr

Schluss mit Billiglöhnen in der Fleischproduktion. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Oberfranken. Die Beschäftigten in der Branche bekämen oft nur den gesetzlichen Mindestlohn. Die NGG aber fordert 14,50 Euro pro Stunde als Untergrenze bei der Bezahlung. Auch wenn der Pro-Kopf-Verzehr von tierischen Produkten seit Jahren zurückgehe, bleibe deren Herstellung harte Arbeit. Es sei allerhöchste Zeit, dass diese auch anständig bezahlt werde, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

Nebenbei: In Stadt und Landkreis Bayreuth werden durchschnittlich 9.000 Tonnen Fleisch im Jahr verzehrt. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei knapp 52 Kilo pro Jahr. Die Zahlen stammen vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft.

mso

 

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