Klimaschutz

Neuschwanstein im Klimastreifen-Look

09. Oktober 2026 , 00:30 Uhr

Das berühmte Schloss strahlt in bunten Streifen – was steckt hinter den Farben und wie kann jeder Einzelne beim Klimaschutz mitmachen?

Zum Auftakt der landesweiten Klimawoche ist Schloss Neuschwanstein in den Farben der bayerischen Klimastreifen angestrahlt worden. Diese visualisieren die voranschreitende Erderwärmung – vom Jahr 1881 bis in die Gegenwart. Die Streifen der ersten Jahrzehnte werden durch Blautöne geprägt, inzwischen werden sie tiefrot.

Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) sagte, die Klimastreifen zeigten, dass der Klimawandel «vor unserer Haustür» stattfinde. «Wir wollen Klimaschutz sichtbar, verständlich und teilbar machen – und möglichst viele zum Mitmachen bewegen», sagte er zu der Aktionswoche. Diese dauert bis zum 18. Oktober.

Laut Glauber soll dafür geworben werden, dass sich die Bürger mit kleinen Beiträgen selbst beim Klimaschutz einbringen. Bei den Veranstaltungen der Klimawoche wird beispielsweise für das Fahrradfahren geworben. Die Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz wird erläutert und Hauseigentümerinnen und Eigentümer können sich darüber informieren, wie sie mit Photovoltaik oder Wärmepumpe selbst Energie gewinnen können.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

07.10.2026 Autowäsche verboten: Wasserknappheit in Lohr am Main Nach dem trockenen Sommer ist das Trinkwasser in vielen Regionen Bayerns knapp. Nun gelten in Teilen einer unterfränkischen Stadt Verbote beim Wasserverbrauch. Worauf Bürger ab jetzt achten müssen. 01.10.2026 Trockenheit: Dorf im Spessart muss Wasser sparen Mainfranken ist die wärmste Region Bayerns. Nach monatelanger Trockenheit ist vielerorts auch der Grundwasserspiegel sehr niedrig. 01.10.2026 Hitzesommer: Wieder verheerendes Jahr für Alpengletscher Hitzewellen und wenig Schnee setzen den Gletschern in der Schweiz, Österreich und Deutschland massiv zu. Warum kleine Gletscher bereits verschwinden und der Nachschub an Trinkwasser zurückgeht. 29.09.2026 Zu wenig Wasser im Main - Schiffe brauchen Geduld Weniger Wasser im Main: Die Bezirksregierung Unterfranken warnt vor Stress für das Ökosystem. Was das für Nutzer und die Region bedeutet.