Wetter

Wechselhaftes Winterwetter

29. Januar 2026 , 13:12 Uhr

Bibbern im Nordosten, Aufwärmen im Südosten - welche Vorhersage gilt wo?

Das Wetter teilt sich in den nächsten Tagen auf: Im Nordosten braucht man die dicke Winterjacke, im Südwesten klettert das Thermometer auf bis zu zehn Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorhersagt. 

«Bis Anfang kommender Woche dringt kalte Festlandsluft in den Nordosten Deutschlands, während in den Südwesten milde und feuchte Meeresluft einfließt», erklärt DWD-Meteorologe Markus Eifried.

Sonne an den Alpen

Am Freitag zeigt sich die Sonne zumindest gebietsweise. Die höchste Wahrscheinlichkeit für Sonnenschein besteht im Alpenraum. Die zweite Region, die sich über Sonnenschein freuen darf, ist der Westen. Ansonsten bleibt es grau. 

Ein schwaches Niederschlagsgebiet erreicht den Südwesten und bringt Regen. Dort bleibt es mild, während der Dauerfrost im Nordosten und Norden andauert. An den Küsten frischt der Wind aus Ost bis Südost weiterhin böig auf. 

In der Nacht zum Samstag weiten sich die Niederschläge vom Südwesten etwas nordöstlich aus. Wenn der Regen auf den kalten Böden gefriert, kann das wieder zu Glatteis führen.

Im Osten trocken, im Westen wechselhaft

Am Sonntag fällt im Westen und Südwesten mitunter etwas Regen, sonst ist es weitgehend trocken. Im Nordosten und Osten gibt es leichten Dauerfrost. Sonst liegen die Temperaturen leicht im Plus mit Spitzen am Rhein, wo es bis zu zehn Grad warm werden kann. 

«Zum Start in das Wochenende zeichnet sich in der Osthälfte weiterhin überwiegend trockenes, in der Westhälfte leicht wechselhafteres Wetter ab», sagt der DWD vorher. «Dabei kämpft sich die Sonne jedoch zumindest stellenweise durch die Wolkendecke. Am leichtesten hat sie es im Alpenraum.» 

Die Gegensätze in der Temperaturversteilung verstärken sich sogar: «Der Nordosten kann sich vom Dauerfrost nicht lösen und in Vorpommern rutscht das Thermometer sogar tagsüber in mäßigen und nachts in den strengen Frostbereich ab.»

Quelle: dpa

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