Die Parkour-Anlage in der Bayreuther Wilhelminenaue soll erneuert werden. Allerdings haben die Kosten für Diskussionen im Bauausschuss des Stadtrats gesorgt. Parkour ist eine Sportart, bei der man ohne Hilfsmittel über Hindernisse wie Geländer, Treppen, Mauern und Häuser springt oder klettert. Die 2016 zur Landesgartenschau gebaute Anlage ist kaputt und stillgelegt, deshalb soll jetzt eine neue entstehen. Sie soll nachhaltiger sein, mit vier verschiedenen Bereichen, für Einsteiger, mit hohen Wänden und Stangen für Fortgeschrittene, für Workout und für Akrobatik. 300.000 Euro sind für die Anlage veranschlagt – zu viel, sagen unter anderem CSU und SPD im Bauausschuss. Gerade zu Zeiten, in denen die Stadt sparen muss. Trotzdem ist die Planung mit einer Mehrheit durchgegangen.
sir