Für Oberfranken ist die neue Runde der bayerischen Landarztquote ein wichtiges Signal. Zum Wintersemester können 182 künftige Landärztinnen und Landärzte ihr Studium beginnen. Das Gesundheitsministerium hat das Auswahlverfahren abgeschlossen. Die neuen Medizinstudenten verpflichten sich später, mindestens zehn Jahre in Regionen mit besonderem Ärztebedarf zu arbeiten.
Davon könnten auch ländliche Gebiete hier bei uns in Oberfranken profitieren, in denen die hausärztliche Versorgung zunehmend zur Herausforderung wird. Seit 2020 haben bereits über 740 Studierende über die Landarztquote ihr Medizinstudium aufgenommen. Die Quote ermöglicht auch Bewerberinnen und Bewerbern ohne 1,0-Abitur den Zugang zum Medizinstudium. Entscheidend sind neben schulischen Leistungen vor allem persönliche Eignung und praktische Erfahrungen.
Die ersten über die Landarztquote ausgebildeten Mediziner sollen voraussichtlich 2031 ihre Arbeit anfangen. In Oberfranken könnte das langfristig helfen, die medizinische Versorgung auf dem Land zu sichern.
red