Nachhaltig vererben – bedrohte Tierarten und Lebensräume schützen

18. November 2022 , 09:00 Uhr

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde seinerzeit vom legendären Tierfilmer und Naturschützer Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau gegründet. Diese kümmert sich um zahlreiche Projekte und Biotopverbünde zum Schutz von bedrohten Tierarten und Lebensräumen. Wer mithelfen möchte, kann das zum Beispiel in Form eines nachhaltigen Testaments tun.

Die Natur ist unsere Lebensgrundlage

Viele Menschen möchten über das eigene Leben hinaus Gutes bewirken und eigene Werte weitergeben. Eine Möglichkeit ist es zum Beispiel, seinen Nachlass nachhaltig zu vererben. Ralf Weelink, Ansprechpartner für Testament und Engagement bei der Heinz Sielmann Stiftung, erklärt: „Die Natur ist unsere Lebensgrundlage, und wer diese schützen möchte und wem eine intakte Umwelt am Herzen liegt, der kann uns, die Heinz Sielmann Stiftung, in seinem Testament bedenken. Zuwen­dungen aus diesen Testamenten helfen uns, große und wertvolle Lebens­räume zu kaufen und zu bewahren und dann auch dem Verlust der Arten­vielfalt ent­ge­gen­zuwirken.“

Beratung auch in grundsätzlichen Fragen

So wichtig das Thema Testament auch ist – auseinandersetzen mag man sich damit nicht so gerne. Diese Hemmnisse und Wissenslücken, möchte die Heinz Sielmann Stiftung gerne auflösen, weil die Natur jede Unterstützung gebrauchen kann. „Grundsätzlich wichtig ist für die einfachste Form zum Beispiel, dass das Testament persönlich von Hand geschrieben und unterschrieben sein muss“, weiß Ralf Weelink. „Es sollte auch eine Überschrift wie ‚Mein Testament‘ haben und mit Ort und Datum versehen sein. Der Ort der Hinterlegung sollte bedacht werden. Hierbei ist das zuständige Amtsgericht der sichere Weg.“

„Vererben“ und „vermachen“

Es gibt übrigens einen Unterschied zwischen „vererben“ und „vermachen“: Bei Letzterem entstehen dem Vermächtnis­nehmer – im Unterschied zum Allein-­ oder Miterben – keine Pflichten am Nachlass. „Man kann im Testament sowohl für den Erben als auch für einen Vermächtnisnehmer bestimmen, dass es einem ausgewählten Projekt oder einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart zu Gute kommen soll“, erläutert Ralf Weelink. „Das Erbe wirkt damit weit in die Zukunft und weist auf ein besonderes Engagement für die Natur hin.“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Heinz Sielmann Stiftung

Weiterführende Informationen

sowie einen direkten Kontakt und einen kostenlosen Ratgeber für Zuhause bekommen Sie übrigens unter der Rufnummer 05527 914 419 und  finden Sie auf www.sielmann-stiftung.de

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