Ermittlungen

Nach Wohnungsbrand - Polizei sieht Akku als Ursache

22. Februar 2026 , 12:49 Uhr

Rauch und Flammen schlagen aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in München. Nach dem Einsatz äußert sich die Polizei zur Brandursache und dem entstandenen Schaden.

Nach dem Wohnungsbrand mit mehreren Verletzten hat die Münchner Polizei einen explodierenden Akku als Brandursache ausgemacht. Ein 22-Jähriger habe in seiner Wohnung mehrere Akkus gelagert, wovon einer an einem Ladegerät angeschlossen gewesen sei, teilte die Polizei mit. Nach der Explosion am Freitag habe dieser Feuer gefangen. Die Akkus seien vermutlich von E-Scootern, sagte ein Polizeisprecher.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hätten bereits Flammen aus einem Fenster der Wohnung im dritten Stock geschlagen, hieß es von der Feuerwehr. Mehrere Menschen wurden Polizeiangaben zufolge mit einer Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet

Mehrere Wohnungen nicht mehr bewohnbar

Vier Männer im Alter zwischen 21 und 29 Jahren erlitten laut der Polizei leichte Verletzungen. Die Feuerwehr sprach von fünf Menschen, die mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht worden seien.

Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf mehrere 100.000 Euro. Mehrere Wohnungen sind bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Es wird weiter ermittelt.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Mann stirbt bei Feuer in Mehrfamilienhaus Ein Zeuge bemerkt den Brand und ruft die Feuerwehr. Die Rettungskräfte bergen einen Toten. 23.02.2026 80-Jährige stirbt bei Feuer in Mehrfamilienhaus Viele Menschen retten sich ins Freie, doch für eine Seniorin kommt jede Hilfe zu spät. Was bisher über einen Brand im Berchtesgadener Land bekannt ist. 03.03.2026 Fliegerbomben auf Audi-Gelände entschärft Auf einem Werksgelände werden zwei Fliegerbomben aus dem Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung gelingt rasch. Allerdings gibt es Auswirkungen für Bahnreisende und Pendler. 03.03.2026 Verdächtiger Fund – Tram in München gestoppt und geräumt Die Fahrt einer Straßenbahn wird in München nach einem Zwischenfall gestoppt. Wenig später wird in der Tram etwas Verdächtiges entdeckt.