Medizinisches Problem auf ISS

Nach Rückholaktion: Betroffener Astronaut identifiziert sich

25. Februar 2026 , 18:45 Uhr

Im Januar holte die Nasa erstmals in der ISS-Geschichte eine Crew wegen eines medizinischen Problems zurück. Aus Privatsphäre-Gründen blieben Infos rar. Jetzt identifiziert sich der Astronaut.

Nach der ersten vorzeitigen Rückholaktion wegen eines medizinischen Problems in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS hat sich der betroffene Astronaut erstmals identifiziert. Er sei es gewesen, dessen medizinisches Problem die Rückholaktion veranlasst habe, ließ US-Astronaut Mike Fincke über die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilen. Für den 58-jährigen erfahrenen Astronauten war es bereits der vierte Raumflug gewesen. 

Das Problem sei am 7. Januar aufgetreten und habe sofortige Behandlung von den anderen Crew-Mitgliedern erfordert, hieß es weiter. Dadurch – und durch anleitende Unterstützung des Bodenpersonals – habe sich sein Status stabilisiert. Inzwischen gehe es ihm wieder «sehr gut». Weitere Details zu dem medizinischen Problem teilte Fincke nicht mit. 

Gemeinsam mit seinen Crew-Kollegen – der US-Astronautin Zena Cardman, dem japanischen Raumfahrer Kimiya Yui und dem russischen Kosmonauten Oleg Platonow – war Fincke Mitte Januar nach rund fünf Monaten an Bord der ISS vorzeitig zur Erde zurückgekehrt. Eigentlich hätte die sogenannte «Crew 11» noch rund einen Monat länger bleiben sollen. Aus Gründen der Privatsphäre hatte die Nasa das betroffene Crew-Mitglied zunächst nicht identifiziert.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

16.03.2026 Trump will mit Kriegsschiffen Handel sichern - wer noch? Die Folgen des Iran-Kriegs sind weltweit spürbar, auch weil ein wichtiger Handelsweg zum unkalkulierbaren Risiko für Schiffe geworden ist. Trump erwartet Hilfe betroffener Länder. Aber machen die mit? 02.03.2026 Russland will weiter mit USA im Ukraine-Krieg verhandeln Dass die USA Russlands Verbündeten Iran bombardieren, hat in Moskau scharfe Kritik ausgelöst. Nun äußert sich der Kreml dazu, was das für die US-Vermittlung im Ukraine-Krieg bedeutet. 23.02.2026 Nasa: «Artemis 2»-Raketensystem kommt zurück in Hangar Die krisengeplagte Mond-Mission «Artemis 2» verzögert sich weiter. Um technische Probleme zu beheben, soll das Raketensystem diese Woche von der Startrampe zurück in den Hangar gerollt werden. 17.03.2026 Bericht: Demokratie in vielen Ländern auf dem Rückzug Eine Demokratie, die sich in beispiellosem Tempo verschlechtert: So beschreiben Forscher in einem neuen Bericht die Entwicklung in den USA unter Trump. Doch nicht nur dort sehen sie Rückschritte.