Nach Online-Betrug: Geldabholer in der Falle

03. September 2025 , 11:09 Uhr

Die Kripo Coburg hat einen 19-jährigen Ukrainer festgenommen. Er hatte 22.000 Euro von einem Mann aus dem Landkreis Lichtenfels abholen sollen – Geld, das über eine betrügerische Online-Trading-Plattform erschwindelt wurde. Der Mann aber ist misstrauisch geworden und hat die Polizei informiert. Die hat den Abholer bei der Übergabe festgenommen. Der 19-Jährige jetzt in U-Haft. Die Ermittlungen gegen die Hintermänner laufen weiter.

So funktioniert das betrügerische Cybertrading:

·        Die Täter schalten online, vor allem auf Social-Media-Plattformen, Werbeanzeigen, bei denen auch häufig prominente Personen Geldanlagen mit der Aussicht auf außergewöhnlich hohe Gewinne empfehlen.
·        Nach dem Klick auf den Link melden sich die Täter zum Beispiel über WhatsApp oder telefonisch.
·        Bei der ersten Einzahlung handelt es sich meist um kleinere Beträge und damit ein subjektiv geringes Risiko.
·        Das Opfer bekommt Zugang zu einem Konto auf der gefälschten, vermeintlich seriösen Handelsplattform.
·        Auf dieser Plattform gaukeln die angeblichen Broker ihren Opfern vor, dass innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne entstanden sind.
·        Wegen dieser Täuschung überweisen die Betrugsopfer in der Folge dann immer größere Beträge an die Betrüger.

Die Polizei Oberfranken und die Zentralstelle Cybercrime Bayern raten:
·        Das Angebot ist zu schön, um wahr zu sein? Genau dann sollten Sie misstrauisch bleiben.
·        Erhöhte Vorsicht bei Werbeanzeigen im Internet / in sozialen Medien, die unschlagbare Geldanlagen anpreisen
·        Gewähren Sie niemandem Zugriff auf ihren Computer, zum Beispiel über eine Fernwartungssoftware.
·        Überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten.
·        Übergeben Sie niemals Bargeld an Fremde.
·        Seien Sie besonders vorsichtig, wenn die Investitionen in Kryptowährungen getätigt werden sollen.
·        Wissen ist Macht. Informieren Sie sich über diese Betrugsmasche.

red

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