Handgranatenexplosion

Nach Explosion in Augsburg noch kein Verdächtiger ermittelt

07. September 2026 , 10:30 Uhr

Das LKA bestätigt: Bei der Explosion in Augsburg wurde eine Handgranate eingesetzt. Noch gibt es keinen Tatverdächtigen – die Hintergründe bleiben weiter unklar.

Nach der nächtlichen Explosion in einer Augsburger Ladenpassage haben die Ermittler weiterhin keinen konkreten Tatverdächtigen ermittelt. Dies teilte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) mit. Am vergangenen Mittwoch war es am frühen Morgen in dem Durchgang eines Geschäftshauses zu der Explosion gekommen, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Sie sollen als Passanten zufällig in der Nähe des Tatorts gewesen sein.

Mittlerweile bestätigt das LKA auch, dass es sich um eine Handgranate gehandelt hat. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Unklar ist, woher die Granate stammt. «Weiterführende Informationen hierzu möchten wir aktuell noch nicht bekannt geben», sagte der LKA-Sprecher.

Durch die Explosion wurden die Schaufenster mehrerer Geschäfte beschädigt. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob es sich um einen Anschlag auf einen der Läden handelte und ob es Verbindungen zu ähnlichen Fällen aus der Vergangenheit gibt.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

03.09.2026 LKA übernimmt Ermittlungen nach Explosion in Augsburg Nach der Explosion im Augsburger Bahnhofsviertel übernimmt nun das LKA Bayern die Ermittlungen. Zu den Hintergründen der Tat schweigen die Ermittler weiter. 02.09.2026 Zwei Menschen bei Explosion in Bahnhofsnähe verletzt Stundenlange Sperrungen und Einschränkungen im Zugverkehr nach einer Explosion. Im Hauptbahnhof von Augsburg gibt es einen Bombenverdacht, der sich nicht bestätigt. Doch viele Fragen bleiben. 02.09.2026 Mehrere Verletzte bei Explosion nahe Augsburger Hauptbahnhof In Augsburg läuft ein Polizeieinsatz. Mehrere Menschen sind verletzt und Fensterscheiben beschädigt. Auch der Verkehr ist betroffen. 05.09.2026 Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten an Weichen Die Deutsche Bahn saniert weiter ihr Streckennetz in Bayern. Das hat Auswirkungen auf Fahrpläne und Fahrgäste.