Mutter von Peggy legt Berufung ein

26. Juni 2024 , 11:46 Uhr

Die Mutter von Peggy legt Berufung ein. Das meldet das Landgericht Hof. Vor 23 Jahren ist das Mädchen aus Lichtenberg verschwunden. Im April ist ein neuer Prozess gestartet, in dem Peggys Mutter Susanne Knobloch 75.000 Euro Schmerzensgeld fordert. Sie wollte das Geld von Manuel S. Der hat 2018 zwar gestanden, die Leiche von Peggy im Wald vergraben zu haben, die Aussage aber später widerrufen. Peggys Mutter habe deshalb jahrelang in Unwissenheit gelebt und schwere psychische Probleme davongetragen. Vor einem Monat ist ihre Schmerzensgeldklage aber abgewiesen worden. Es heißt einfach, die Klägerin habe keinen Anspruch auf das Geld. Jetzt soll der Prozess in die 2. Instanz gehen.

bea

Das könnte Dich auch interessieren

10.04.2026 Europäische Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Schwarzenbacher Unternehmer Vor dem Landgericht in Hof läuft aktuell ein Prozess gegen einen Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale und mehrere Lieferanten. Es geht um mutmaßlichen Dieselbetrug. Damit aber nicht genug: Die Europäische Staatsanwaltschaft hat jetzt auch in Berlin Anklage gegen sechs Personen erhoben – darunter der Seniorchef und sein Sohn. Der Vorwurf: Sie sollen spezielle Kraftstoffe 02.02.2026 Erste Aussagen im Schmieröl-Prozess - Hauptangeklagter hält sich zurück Vor dem Landgericht in Hof geht am Montag (2.2.) der sogenannte Schmieröl-Prozess in die nächste Runde. Acht Angeklagte stehen vor Gericht – wegen Steuerhinterziehung, illegalem Dieselhandel und Steuerhehlerei. Nach tagelanger Anklageverlesung könnten sich die Angeklagten jetzt erstmals äußern. Im Mittelpunkt steht ein bekannter Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale. Er soll über 90 Millionen Liter 04.12.2025 Callcenterbetrug: Prozess gegen "Retention Agent" in Bamberg Wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in fast 80 Fällen muss sich ein 30-jähriger Mann aus Georgien ab Donnerstag (4.12.) vor dem Landgericht Bamberg verantworten. Er soll als sogenannter Retention Agent in einem Callcenter in Tiflis für eine größere Tätergruppe gearbeitet haben. Dort soll er Kunden aus dem deutschsprachigen Raum mit falschen Versprechen zu Investitionen auf 06.11.2025 Vergewaltigungsprozess in Hof: Ex-Soldat gesteht Vor der Jugendkammer des Hofer Landgerichts muss sich seit dem Vormittag (6.11.) ein mittlerweile 30-jähriger ehemaliger Bundeswehrsoldat verantworten. Ihm werden unter anderem schwere Vergewaltigung, der Besitz von Kinderpornografie und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Zu Beginn der Hauptverhandlung hat der Verteidiger des Mannes eine Erklärung abgegeben. Sein Mandant gebe zu, die Videos von den sexuellen