Mutmaßlicher Wolfsriss am Flugplatz Bayreuth

17. Dezember 2024 , 17:04 Uhr

Mutmaßlicher Wolfsangriff am Flugplatz Bayreuth. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat etwas ein Schaf getötet. Das berichtet der Kurier. Der Angreifer hat das Fleisch abgefressen und die Innereien herausgezogen – typische Merkmale für einen Wolfsriss, sagt Adolf Reinel, Wolfsbeauftragter des Landesamts für Umwelt. Trotz eines zwei Meter hohen Zauns ist das Raubtier auf die Weide gekommen. Das Areal ist eingezäunt, weil sich darin Solarmodule befinden.

In den letzten Wochen und Monate hat es immer wieder Wolfssichtungen bei uns gegeben. Erst Ende November ein überfahrender Wolf auf der B2 bei Creußen. Eine Fotofalle bei Creußen hat auch erst einen eingefangen. Nahe Himmelkron hat mutmaßlich auch ein Wolf ein Reh gerissen. Die Wölfe könnten aus Grafenwöhr oder dem Bayerischen Wald stammen. Genetische Nachweise fehlen bisher, da oft Füchse die DNA-Spuren verunreinigen, heißt es im Kurier.

tb

Das könnte Dich auch interessieren

03.05.2026 Unbekannter überfährt Baustellenabsperrung und verursacht Unfall auf der A9 Ein bislang unbekannter Autofahrer hat am Samstag (02.05.) Nachmittag Teile der Baustellenabsperrung auf der am Autobahndreieck Bayreuth / Kulmbach überfahren und dadurch einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilt, hatte der oder die Unbekannte mehrere Warnbaken überfahren. Die Baken und ein Standfuß sind dadurch auf die Straße geschleudert worden. Eine Autofahrerin konnte dem Hindernis nicht 27.03.2026 Der Wolf kommt ins Jagdrecht Der Wolf wird künftig ins Jagdrecht aufgenommen: Der Bundesrat hat jetzt einem entsprechenden Gesetzentwurf zugestimmt. Damit kann auch Bayern Wolfsbestände künftig gezielter regulieren – vorausgesetzt, der Bestand gilt als stabil. Auch der Abschuss von Problemwölfen wird einfacher: zum Beispiel, wenn sie trotz Schutzmaßnahmen Nutztiere reißen. Hintergrund ist die steigende Zahl von Wolfsangriffen: Allein im vergangenen 27.02.2026 Radfahren am Bindlacher Berg – Goldkronacher Bürger schlagen Alarm Beim Radwegausbau zwischen Allersdorf und dem Bindlacher Berg muss sich etwas tun – und zwar schnell. Das fordert die Bürgerliste in Goldkronach jetzt mit einer Petition. Die Strecke entlang der Staatsstraße sei für Radfahrer lebensgefährlich, sagt Initiator Friedrich Nüssel dem Kurier. Zwar laufen die Planungen, doch der früheste Baubeginn ist erst für 2028 vorgesehen – 14.01.2026 Wieder Wölfe jagen? Bundestag diskutiert Der Bundestag hat darüber diskutiert, ob Wölfe jetzt wieder bejagt werden dürfen. Das planen SPD und Union. Sie wollen, dass vor allem Wölfe, die Weidetiere attackieren leichter abgeschossen werden können. Naturschützer warnen, dass das die Lage eher schlimmer machen könnte, Rudel destabilisiert werden und mehr Übergriffe passieren. In unserer Region lebt zum Beispiel ein Wolfsrudel