Mordprozess Kulmbach: Angeklagter will sich nicht zur Sache äußern

20. August 2025 , 16:38 Uhr

Er soll Anfang März in Kulmbach seine Lebensgefährtin getötet haben. Seit Mittwochvormittag (20.8.) steht der mutmaßliche Täter, Werner M., in Bayreuth vor Gericht. Vom Prozessauftakt berichtet der Kurier. Die Staatsanwaltschaft spricht von Mord. Der Angeklagte soll das Opfer, seine damalige Lebensgefährtin, in ihrer Kulmbacher Wohnung erstochen haben. „Mit unglaublicher Brutalität“, wie es in der Anklageschrift heißt. 25 Schnitt- und Stichverletzungen sollen es laut Ermittlungen der Polizei gewesen sein. Über das Motiv ist bis jetzt wenig bekannt. Der Angeklagte wollte sich am ersten Verhandlungstag nicht zur Sache äußern. Insgesamt sind 22 Zeugen geladen. Sicher ist, der Angeklagte war zur Tatzeit betrunken. Er sei früher Trinker gewesen, heißt es, war dann aber längere Zeit trocken und soll wieder angefangen haben, zu trinken. Jetzt läuft die Beweisaufnahme durch das Gericht. Ein Urteil könnte am 26. September fallen.

Weitere Hintergründe zum ersten Prozesstag unter:

https://www.kurier.de/inhalt.prozessbeginn-messerstich-in-den-kopf-loescht-ein-leben-aus.594e2d79-0172-4490-a6cd-c3ce3125c560.html

mz

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