Mord in Lichtenfels: Strafverteidiger will gegen Urteil keine Rechtsmittel einlegen

06. Februar 2024 , 07:02 Uhr

Im Fall um die ermordete Blumenhändlerin in Lichtenfels deutet vieles darauf hin, dass das Urteil bald rechtskräftig sein wird. Der Strafverteidiger des heute 18-jährigen Verurteilten hat auf Nachfrage erklärt, dass er keine Rechtsmittel einlegen wolle. Das bedeutet, dass sein Mandant das Urteil zu neuneinhalb Jahren Haft wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge akzeptieren werde. Wie berichtet, hat die Jugendkammer des Landgerichts Coburg den Schüler Ende Januar verurteilt, weil er vor knapp einem Jahr eine Frau in einem Lichtenfelser Blumenladen, den er hatte ausrauben wollen, erstochen hatte.

mso

Das könnte Dich auch interessieren

08.10.2025 Urteil in Kulmbacher Mordprozess gefallen Das Urteil im Kulmbacher Mordprozess ist gefallen. Der 55-jährige Angeklagte soll seine ehemalige Lebensgefährtin im März mit 25 Messerstichen getötet haben. Das Bayreuther Landgericht hat ihn schuldig gesprochen. Der Mann ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Kammer sieht es als erwiesen, dass der Angeklagte seine ehemalige Lebensgefährtin in der noch gemeinsamen Wohnung mit einem 24.12.2025 Ex-Bundeswehrsoldat wegen Vergewaltigung zu Haftstrafe verurteilt Wegen Vergewaltigung und des Besitzes von Kinderpornografie hat das Landgericht in Hof jetzt einen ehemaligen Bundeswehrsoldat zu einer Haftstrafe veruteilt. Der 30-Jährige muss sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Damit bleibt das Gericht weit hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft zurück. Sie hatte elfeinhalb Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung gefordert. Die Verteidigung hat dagegen teilweise 14.11.2025 Urteil im Tiefkühlpizzaprozess: 11 Jahre und 4 Monate Haft 11 Jahre und 4 Monate Freiheitsstrafe. So lautet das Urteil in dem Prozess um versuchten Mord mit einer vergifteten Tiefkühlpizza in Bamberg. Der Angeklagte, ein Mann aus Breitengüßbach, hatte seiner Ehefrau immer wieder Gift ins Essen gemischt. Er wollte ein neues Leben mit seiner Geliebten beginnen. Das Gericht hat das Verhalten des Angeklagten verwerflich genannt 13.11.2025 Tiefkühlpizza-Prozess: Staatsanwalt fordert 12 Jahre und 9 Monate Haft In dem Prozess wegen mehrfachen versuchten Mordes gegen einen Mann aus Breitengüßbach sind vor dem Landgericht Bambergheute (13.11.) die Plädoyers  gehalten worden. Der Angeklagte hatte eingeräumt, versucht zu haben, seine Ehefrau zu vergiften. Bei einem Mordversuch mit einer giftigen Tiefkühlpizza hat auch der Sohn davon gegessen. Der Staatsanwalt fordert 12 Jahre und 9 Monate Freiheitsstrafe,