Das Landgericht Bayreuth will den Gang zur Justiz deutlich einfacher machen: statt Bürger von Gebäude zu Gebäude zu schicken, sollen künftig die Akten den Weg gehen. Bisher ist das noch nicht so: Ob Zivil-, Straf-, Familien- oder Grundbuchsache – jede Angelegenheit hat seine eigene Anlaufstelle. Dadurch werden Bürger oft zwischen den Gebäuden und Abteilungen hin und her geschickt, bevor sie die richtige Stelle erreichen. Das soll künftig vereinfacht werden: Geplant ist eine zentrale Bürgerstelle direkt am Eingang des Justizpalastes. Vor allem für ältere Menschen sollen so lange Wege und unnötige Umwege entfallen. Noch fehlt das finanzielle Go aus München. Das Landgericht ist aber zuversichtlich, dass das Projekt noch in diesem Jahr vorankommt – für mehr Bürgernähe und eine moderne Justiz.
fh