Kriminalität

Missbrauchsverdacht im Kindergarten - U-Haft

16. Oktober 2026 , 17:00 Uhr

Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs in einem Kindergarten in Oberfranken. Das sind die Details.

In einem mutmaßlichen Fall von sexuellem Missbrauch in einem Kindergarten in Oberfranken sitzt ein Verdächtiger in Untersuchungshaft. Man ermittle gemeinsam mit der Kripo gegen einen langjährigen Mitarbeiter, der im nicht-pädagogischen Bereich eines Kindergartens tätig gewesen sei, teilte die Staatsanwaltschaft Hof auf Anfrage mit. Zunächst hatte die «Frankenpost» berichtet.

Dem Mann werde der sexuelle Missbrauch eines Mädchens vorgeworfen. Das Kind habe sich Ende September an seine Eltern gewandt. Im Laufe der Ermittlungen habe sich der Tatverdacht erhärtet, hieß es weiter. Die Polizei habe deshalb im Oktober die Wohnung des Verdächtigen durchsucht und ihn festgenommen. Bislang gebe es keine Anhaltspunkte, dass auch andere Kinder der Einrichtung betroffen seien. Bis zu einer möglichen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

15.10.2026 Erzieherin wegen Misshandlung von Kleinkindern verurteilt Die Vorwürfe waren drastisch, das Gericht hielt die Schilderungen der Zeugen für glaubwürdig. Nun ist das Urteil gegen eine Erzieherin gefallen, die Krippenkinder misshandelt hat. 14.10.2026 Herrmann: Schongauer Schul-Attacke als rechte Tat eingestuft Ermittler hatten den 16-Jährigen schon lange auf dem Schirm, bevor er Ex-Mitschüler mit zwei Messern und einer Pistole angriff. Bayerns Innenminister nannte im Landtag neue Details zum Motiv. 14.10.2026 Hätte der Angriff von Schongau verhindert werden können? Ermittler hatten den 16-Jährigen lange auf dem Schirm, bevor er Ex-Mitschüler mit zwei Messern und einer Pistole attackierte. Bayerns Innenminister verteidigt die Polizei – sieht aber Klärungsbedarf. 13.10.2026 Anklage plädiert nach Tod vor mehr als 32 Jahren auf Mord Vor mehr als drei Jahrzehnten wird eine 13-Jährige auf einem Reiterhof getötet. Bisher ist niemand für dieses Verbrechen verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg glaubt, den Täter zu kennen.