Mehr als 1,3 Millionen Euro fließen in zwei Freibäder in der Fränkischen Schweiz: Betzenstein und Waischenfeld bekommen Geld vom Bund für ihre Schwimmbäder, das teilen die Bayreuther Bundestagsabgeordneten Anette Kramme und Silke Launert mit. Betzenstein erhält rund 609.000 Euro. Die Stadt erneuert damit vor allem die rund 50 Jahre alte Heiztechnik.
Ersatzteile sind kaum noch erhältlich, der Betrieb ist störanfällig und energieintensiv. Im Zuge der Sanierung sollen die bisherigen Luft-Wasser-Wärmepumpen einschließlich Rohrleitungen und Wärmetauschern ersetzt, die Stromversorgung erneuert und die Verdampfergebäude saniert werden. Zusätzlich sollen Beckenwasserabdeckungen den Energiebedarf nach Angaben der Stadt deutlich reduzieren und zugleich Wasserverluste durch Verdunstung verringern.
Nach Waischenfeld fließen 720.000 Euro. Mit der Förderung kann das Freibad zukunftssicher saniert und insbesondere die technische Ausstattung sowie die Becken erneuert werden. Damit wird nicht nur die bauliche Substanz verbessert, sondern auch die langfristige Nutzung des Freibads gesichert.
Mit dem eigenständigen Förderaufruf für kommunale Schwimmbäder stellt der Bund 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ bereit. Gefördert werden umfassende bauliche Sanierungen und Modernisierungen öffentlich zugänglicher kommunaler Schwimmbäder einschließlich ihrer typischen baulichen Bestandteile und notwendiger Folgeeinrichtungen. Dabei können auch Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit berücksichtigt werden.
tb