Millionenbetrug: Prozessbeginn in Bamberg

28. Juli 2025 , 06:01 Uhr

Ein Millionenbetrug mit Fake-Trading-Plattformen beschäftigt ab ab Montag (28.7.) das Landgericht Bamberg. Zwei Männer im Alter von 36 und 41 Jahren stehen wegen bandenmäßigen Betrugs und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Die beiden sollen Teil einer international agierenden Tätergruppe gewesen sein, die über Callcenter in Bulgarien, Serbien und der Ukraine Anleger mit Versprechen auf hohe Gewinne betrogen hat. Statt Geld zu investieren, sollen sie es selbst eingesteckt haben – der Gesamtschaden: mindestens 27 Millionen Euro, davon rund 10 Millionen in Deutschland. Der Hauptangeklagte soll das Netzwerk finanziert und über Scheinfirmen gesteuert haben. Sein Komplize war laut Anklage für das Management des Callcenters in Sofia zuständig. Insgesamt sind sechs Verhandlungstage angesetzt.

red

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2026 Juwelendiebstahl in Bamberg vor Landgericht Ein spektakulärer Juwelendiebstahl in Bamberg wird ab Freitag (13.3.) vor dem Landgericht verhandelt. Ein 29-jähriger Mann aus Polen soll gemeinsam mit Komplizen in dem Geschäft Uhren im Wert von rund 280.000 Euro gestohlen haben. Laut Anklage sind die Täter im Februar letzten Jahres gegen 4 Uhr morgens mit einem gestohlenen Auto vor die Eingangstür gefahren, 16.01.2026 Betrügerisches Online-Trading: Angeklagter schweigt Am Landgericht Bamberg ist ein aufsehenerregender Prozess gestartet. Seit Donnerstag (15.1.) steht dort ein mutmaßlicher Kopf der „Milton-Group“ vor Gericht, die Anleger allein im deutschsprachigen Raum um rund 52 Millionen Euro gebracht haben soll. Dem 50-jährigen Angeklagten wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Er soll nicht nur von Callcentern aus die digitalen Plattformen geleitet, sondern 15.01.2026 50-Jähriger wegen Millionenbetrugs vor Gericht In Bamberg startet am Donnerstag (15.1.) ein aufsehenerregender Prozess. Vor dem Landgericht muss sich ein 50-Jähriger wegen millionenschweren Internet-Anlagebetrugs verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, über ein internationales Callcenter-Netzwerk mehr als 52 Millionen Euro Schaden verursacht zu haben. Betroffen sind rund 540 Opfer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. red 13.01.2026 Spezialermittler melden rückläufige Fallzahlen von Kinderpornografie Die bayerische Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hat im letzten Jahr weniger Fälle von Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie registriert. Allzu große Freude herrscht dort über diese Entwicklung aber nicht. Es wäre weltfremd, zu sagen, dass die tatsächlichen Fälle zurückgegangen sind, sagt der stellvertretende Leiter der Spezialstaatsanwaltschaft Goger. Die deutschen Ermittler arbeiten mit einer US-amerikanischen