Wahlen

Merz: Wollen Zusammenarbeit weder mit AfD noch mit Linken

23. Februar 2026 , 15:06 Uhr

Nach den ostdeutschen Landtagswahlen könnte eine Regierungsbildung ohne AfD und Linke unmöglich sein. Der Kanzler und CDU-Chef will sich darüber aktuell noch keine Sorgen machen.

Trotz möglicherweise schwierigen Regierungsbildungen nach den anstehenden Landtagswahlen lehnt CDU-Chef Friedrich Merz eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei weiter ab. Für Linke wie für AfD gelte: «Wir wollen mit diesen beiden Parteien nicht zusammenarbeiten, weil uns mit diesen Parteien nichts verbindet», sagte der Bundeskanzler bei der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin. Es könne auch keine bürgerlichen Mehrheiten «mit dieser AfD» geben. «Das ist keine bürgerliche Partei», sagte Merz. 

Im Augenblick gebe es für ihn aber wichtigeres als die Frage möglicher Mehrheiten im Herbst. «Das ist nicht das Thema, das mich den ganzen Tag beschäftigt», sagte Merz. «Wir kämpfen in diesen Ländern um die Mehrheiten und dann werden wir sehen, was die Wählerinnen und Wähler daraus gemacht haben.» 

Im September werden in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin die Landesparlamente neu gewählt.

Quelle: dpa

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