Merk-Erbe will mehr Rente – Ex-OB klagt gegen Freistaat

08. August 2023 , 07:28 Uhr

Die Rente sieht bei vielen, die gerade noch arbeiten, eher bescheiden aus in diesen Zeiten. Der Schnitt liegt etwa bei 1.500 Euro. Bayreuths ehemalige Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe klagt jetzt gegen den Freistaat Bayern – für mehr Rente. Gestern (8.8.) war die mündliche Verhandlung am Verwaltungsgericht. Brigitte Merk-Erbe hat ihren Rentenbescheid bekommen, war nicht einverstanden mit dem, was darauf stand, und verklagt jetzt den Freistaat. Aber warum sollte ihre Rente falsch berechnet sein?

Dazu ein Exkurs: Brigitte Merk-Erbe war vor ihrer Amtszeit, als Konrektorin an der Kurt-Blaser-Schule verbeamtet und bekommt dafür eine Beamtenrente. Die bezahlt der Freistaat. Dann ist sie 2012 Oberbürgermeisterin geworden und hat dafür ihre Stelle als Konrektorin pausiert. Sie sagt, in der Zwischenzeit wäre sie ziemlich sicher zur Rektorin befördert worden. Das ist dann in ihrer zweiten Zeit an der Schule, nach ihrer Amtszeit als OB und kurz vor ihrer Pensionierung auch passiert. Als ehemalige Rektorin wäre dann ihr Rentenanspruch eben höher.

Wie hat das Gericht das gesehen? Fakt ist. Brigitte Merk-Erbe war nicht lange genug Rektorin, um die entsprechende Rente zu bekommen. Sie bekommt nur die, einer Konrektorin. Da ist die Rechtslage ganz klar. Das hat auch der Richter mehrfach gesagt. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass man schon davon ausgehen kann, dass sie ohne die acht Jahre Amtszeit als Bürgermeisterin früh genug befördert worden wäre. Für ihre Amtszeit hat sie übrigens keinen Rentenanspruch, weil es zu keiner Wiederwahl kam.

Bei der ganzen Klage geht es um etwas mehr als 160 Euro monatlich. Brigitte Merk-Erbe gehe es aber eher ums Prinzip mit der Klage. Dafür hat aber weder das zuständige Amt noch der Richter gestern Verständnis gezeigt. Gegen Ende der Verhandlung hat er schon angedeutet, dass es eher nach Klageabweisung aussieht.

jt

Das könnte Dich auch interessieren

04.03.2026 Joint in der Mittagspause: Polizeieinsatz an Bayreuther Schule In Bayreuth hat ein mutmaßlicher Joint in der Mittagspause einen Polizeieinsatz an einer Schule ausgelöst. Drei Jugendliche hatten einen Joint gefunden und gemeinsam geraucht. Danach klagten sie über starkes Unwohlsein. Eine Lehrkraft hat die Situation bemerkt und verständigte die Polizei. Zwei der Schüler konnten nach kurzer Zeit stabilisiert werden und für den restlichen Tag vom 04.03.2026 Neuer Spielplatz im Kreuzsteinbad Im Bayreuther Kreuzsteinbad gibt es zum Start der Freibadsaison einen neuen Spielplatz. Die Stadtwerke haben die alte Anlage im vergangenen Herbst komplett erneuert. Rund 150.000 Euro hat es gekostet. Herzstück der neuen Spiellandschaft ist das große Spielschiff „Hansdampf“ – ein Schaufelraddampfer mit Kletterelementen, Netzen und einem vier Meter hohen Turm. Dazu kommen ein Balanciersteg, ein 04.03.2026 Problemmüllsammlung im Landkreis Bayreuth Am Samstag, 7. März 2026, kommt das Umweltmobil des Landkreises Bayreuth nach Hummeltal, Plankenfels, Mistelgau, Hollfeld, Eckersdorf und Heinersreuth. Hier die Haltestationen und Haltezeiten für die Annahme von Problemmüll:   08:00 – 09:00 Hummeltal Pittersdorf, Parkplatz Sportplatz (Steinanger) 09:30 – 10:15 Plankenfels Plankenfels, ehem. Raiffeisenbank (Neumühlweg) 10:30 – 11:00 Mistelgau Truppach, Feuerwehrgerätehaus (bei Haus Nr. 04.03.2026 Polizeibericht 04.03.2026 Mittagspause mit Joint führt zu Polizeieinsatz in Schule und endet in der Kinderklinik BAYREUTH. Drei Jugendliche konsumierten gestern einen vermeintlichen Joint und litten danach an Unwohlsein. Einer aufmerksamen Lehrkraft einer Bayreuther Schule fiel auf, dass drei jugendliche bzw. heranwachsende Jungen die Pausenzeit offensichtlich genutzt hatten, um berauschende Mittel zu konsumieren. Weil alle drei über starkes