„Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs – und Versorgungsverbesserungsgesetz“ – so nennt sich das erst vergangenes Jahr verabschiedete Gesetz, das eigentlich dafür sorgen soll, dass nicht wieder wichtige Medikamente fehlen. So wie im vergangenen Winter. Die Realität ist: Jetzt fehlen schon wieder Medikamente, Apotheken müssen mit Patienten umplanen und dadurch kommt es zu Wartezeiten. Das bestätigt auch Walter Künzel von der Löwen-Apotheke in Hof:
„Also schwierig war es bei einigen speziellen Augentropfen, wo dann keine Alternative da war. Da musste man dann Kontakt mit dem Augenarzt aufnehmen. Und konkret geht es auch um Diabetiker-Medikamente. Und zwar die modernen, die nur einmal in der Woche gespritzt werden. Die sind in Deutschland und in Europa knapp. Da muss man warten oder einfach auch nochmal mit dem Arzt sprechen.„
Außerdem seien auch manche Antibiotika knapp. Arzneisäfte für Kinder gebe es aktuell noch genug, sagt Künzel.
red