Die Standgebühren auf Wochen- und Jahrmärkten in Bayreuth könnten schon bald steigen. Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats hat am Mittwoch (3.7.) über einen Plan diskutiert, der eine Erhöhung der Preise vorsieht. Schausteller und Marktkaufleute müssten dann mehr Geld an die Stadt bezahlen, um ihren Stand aufstellen zu dürfen. Wie begründet die Stadt die Erhöhung?
Das liegt einmal an den allgemein gestiegenen Kosten und auch an der finanziellen Lage, in der sich die Stadt Bayreuth zur Zeit befindet. Es fehlt einfach Geld. Die Erhöhung der Marktgebühren könnte dafür sorgen, dass der Betrieb von Wochenmärkten und Jahrmärkten in Bayreuth wieder kostendeckend ist, heißt es aus dem Rathaus. Mal ein Rechenbeispiel: Auf dem Christkindlesmarkt soll ein Meter Standlänge in Zukunft 3,78 Euro pro Tag kosten, wenn es sich um einen Speisen- und Getränkestand handelt. Das wäre eine Erhöhung um 25 Prozent. Bei Ständen, die Waren anbieten, soll der Meterpreis nur um 15 Prozent steigen. Das würde auf dem Christkindlesmarkt damit 2,07 Euro pro Tag kosten.
Im letzten Jahr haben alle Märkte in Bayreuth zusammen für ein Minus von rund 30.000 Euro gesorgt. Über die Erhöhung der Gebühren soll Mitte Juli der Stadtrat abstimmen.
mz