«Tatort»-Schauspieler Mark Waschke ist selbst immer wieder erstaunt darüber, wie die Fernsehreihe Menschen zusammenbringt. Ihm gefalle der Begriff «Fernsehlagerfeuer», sagte er in der Sendung «Silvia am Sonntag – der Talk» des privaten Radiosenders Hit Radio FFH. «Man schaut sich 90 Minuten lang gemeinsam etwas an und hält die Klappe, obwohl man weiß, dass man unterschiedliche politische Meinungen hat – und man kann sich über etwas gesellschaftlich Passierendes verständigen.»
Waschke ermittelt als «Robert Karow» im Berliner «Tatort». Arzt wie sein Vater wollte er nicht werden – fühlte sich ihm aber näher, als er ihm mal bei einer OP zusehen durfte, wie er im Interview erzählt. Eine Parallele zwischen Chirurgen und Schauspielern sieht er in dem Gefühl, eine besondere Fähigkeit zu haben, die den Menschen das Leben leichter machen kann: «Ich gehe auch in Figuren hinein, schneide sie auf, hole etwas heraus, seziere sie und versuche, den Krampf herauszuholen und etwas weicher zu machen.»
Im Oktober ist Waschke im ZDF-Film «Das verschwundene Kind» in der Mediathek zu sehen. Darin wollen sich demnach zwei Familien zusammen mit ihren Kindern in einer Hofgemeinschaft den Traum eines naturnahen Lebens erfüllen, doch ein Sohn verschwindet plötzlich spurlos.
Quelle: dpa